Archive for Juni, 2009

Gewichtsbeobachter, die x.te

Dienstag, Juni 30th, 2009

Mengenlehre heb ich mir für später auf. Ich nehme einen erneuten Anlauf bei meinem Online-WeightWatchers-Programm. Da ich dort sowieso noch eine stille Fördermitgliedschaft pflege (viel bezahlen, wenig nutzen), kann ich das System genauso gut aktiv nutzen. Immerhin habe ich damit bis zum letzten Sommer 26,3 Kilo abgenommen – nur leider haben sich seither 6 Kilo heimlich, still und leise wieder in meine Fettdepots geschlichen. Die müssen runter. Mindestens. Das heißt: Ich weiß, das System funktioniert. Ich muss es zur Abwechslung nur mal wieder konsequent durchziehen.

84,3

Montag, Juni 29th, 2009

Gnagnagna. ich weiß, 500 Gramm mehr. Und verdientermaßen, kann ich nur sagen. Ich stimme vollinhaltlich Anjas Ausführungen zum Stress-Essen vor Deadlines zu – und Deadlines hab ich im Moment reichlich. Das soll keine Ausrede sein, ist aber ein Erklärung. Ist ja schon mal ein erster Schritt, könnte man denken: Zu wissen, was wann falsch läuft. Aber wie stell ich das jetzt ab? Die tollen Ratgeber sind ja immer voll von Tipps wie „statt Schokolade zu essen, nehmen Sie doch lieber ein Bad in Schokoladenöl“ – oder so: Den Körper äußerlich, nicht innerlich verwöhnen, sozusagen .  Aber wie soll ich im Öl liegend tippen? Ich esse ja bei der Arbeit – und da kommt Öl und Bad und der Wellnessaspekt ganz allgemein zu kurz. Bin ja Texterin und nicht Bademeister.

Mmpf … Wiegetag

Montag, Juni 29th, 2009

Heute morgen sagte die Waage 104,4. Das sind 200 g mehr als letzte Woche. Allerdings hatte ich vorgestern einen fetten Ausreißer mit 105,9. Das war der Moment, als ich mich entschloss mit Mengenlehre dem Speck zu Leibe zu rücken. Also so gesehen sind 200 g mehr ein Erfolg, obwohl ich nicht untergewichtig bin. Alles nur eine Frage der Perspektive 😉

Übrigens auch beim gesund-abnehmen-Programm ist montags Wiegetag …

Los geht’s

Freitag, Juni 26th, 2009

Nachdem mich in einer Mailingliste der Satz „Ich habe heute noch nicht genügend Dreiecke gegessen, meine Vierecke sind aber voll“ und die Antwort darauf „Wieso hast du Vierecke, ich hab bloß Dreiecke und Kreise“ ansprangen, habe ich mich sofort beim Abnehmprogramm der Barmer („gesund abnehmen – GesundheitPro.de„) angemeldet und glücklich den Fragebogen überstanden (plus Zusatzfragebogen, den ich wahrscheinlich wegen meines elfengleichen Gewichts ausfüllen durfte). Nun mache ich mich auf die Suche nach Dreiecken, Kreisen und Vierecken. In der Grundschule hieß das mit den geometrischen Formen Mengenlehre. Na ja, im Grunde genommen ist Abnehmen natürlich auch „Mengenlehre“ (manchmal sogar Mengenleere 🙁 )

Stressfuttern

Donnerstag, Juni 25th, 2009

Wenn ich richtig Stress habe, nehme ich ab. Dann ist mein Magen zu. Aber richtig Stress ist so was wie Trennung, Tod oder vor zwei Wochen, wo der Wagen schlapp machte, als ich von Aachen nach Berlin fahren wollte und am nächsten Tag eine Lesung hatte …

Der ganz normale Arbeitsstress mit Deadlines, sperrigen Texten, die nur auf der Welt sind, um  mich zu quälen, Nachtschichten und Kunden mit einem halben Dutzend Extrawünschen bewirken leider genau das Gegenteil: Ich sitze am Computer, quäle mich durch einen Text, der in spätestens 36 Stunden fertig sein muss … und gehe erst mal in die Küche und schmier mir zwei Stullen. Ich sitze wieder am Computer, vernichte die Stullen, hänge wieder im Text … und gehe in die Küche und mach mir einen Kaffee. Da Kaffee allein auf Dauer auch nicht glücklich macht, nehme ich vorsorglich zwei Scheiben Rosinenbrot mit – immerhin halbfett – Margarine mit ins Arbeitszimmer. Nach dem Abendessen muss ich weiterarbeiten. Dank W-Lan kann ich das – es ist inzwischen kurz vor Mitternacht – mit Laptop im Bett. Ich hänge im Text fest – um die Uhrzeit nicht erstaunlich – und … ja, genau … gehe in die Küche und hole mir die Schüssel mit dem Grießbrei und den Kirschen, die Marion für den nächsten Tag gekocht hat. Der Text ist immer noch nicht fertig, aber wenigstens habe ich erfolgreich den Grießbrei vernichtet.

Jetzt bin ich schon so alt – und dick – geworden und habe immer noch keine Lösung gegen Futtern bei Stress. Na ja, wenn ich eine Strategie hätte die hilft, hätte ich wahrscheinlich keinen Stress mehr. Ich würde ein Buch darüber schreiben und mich dann entspannt zurücklehnen und von den Tantiemen leben …

Farfalle Depressioni

Montag, Juni 22nd, 2009

Obwohl ich gestern 5 Stunden im Garten Beete ausgehoben und überwiegend Salat und Gurkensüppchen gegessen habe, zeigt die Waage heute 104,2 Kilo an. Das sind 500 g mehr als vorgestern. Und am Samstag habe ich nicht übermäßig gefuttert … Ob das Muskelzuwachs vom Beeteanlegen ist? Hm?

Jedenfalls habe ich mir jetzt vorgenommen, es für den Anfang mit 5 Mal Obst und Gemüse am Tag zu versuchen. Das verändert mein Essverhalten schon mal deutlich Richtung gesund und fett- bzw. kalorienarm (jedenfalls wenn ich Schokolade mit Erdbeer-Joghurt-Füllung nicht als Obst-Portion gelten lasse 🙂 )  Außerdem fahre ich jetzt möglichst alle Strecken mit dem Fahrrad. Irgendwie muss den Kilos doch beizukommen sein …

83,8

Montag, Juni 22nd, 2009

…ist 300 Gramm weniger als letzte Woche, aber alles andere als der Hit, oder? Think positive! Immerhin ist der Trend nach unten erkennbar (mit der Lupe), wenn sich das Körperfett auch nur in homöopathischen Dosen von den Hüften davonschleicht…

Keine Kino-Kalorien!

Donnerstag, Juni 18th, 2009

<eine runde selbstlob>Stolz darf ich auch mal sein. Gestern war ich im Kino (Star Trek, das zweite Mal) und habe es geschafft, auf jegliche Art von Kino-Kalorien zu verzichten. Kein Popcorn, kein Eis – und vor allem keine Nachos mit Salsasauce. Hurra! Nur ein Cola ZERO habe ich mir geleistet. </eine runde selbstlob>

Je ärmer, desto fetter?

Montag, Juni 15th, 2009

Früher waren die Reichen dick, heute sind es die Armen. Letztes Jahr hatte das schon die Nationale Verzehrsstudie II für Deutschland fest gestellt. Und für die US-Bürger kommt’s durch die Krise jetzt ganz dicke, berichtet SPon im Artikel Die fette Krise:

Neue Studien zeigen, dass sich US-Bürger in der Krise auch noch billiger und fetter ernähren. Der größte Profiteur: McDonald’s.

Das ganze nennen Forscher kurz und knackig „Rezessionspfunde“:

Eine weitere Studie sagt voraus, dass ein zehnprozentiger Anstieg der Armut mit einem sechsprozentigen Anstieg der Fettsucht einhergehen wird.

Hoffen wir mal, dass die Finanzkrise sich nicht auch auf meiner Waage niederschlägt und einen großen Bogen um mein Konto macht…

Wunder oder Zufall?

Montag, Juni 15th, 2009

Heute am offiziellen Wiegemontag hatte ich schlappe 600 g weniger, also 103,9. Allerdings bin ich da definitiv nicht schuld dran. Ich bin zurzeit bei meiner Mutter zu Besuch und umzingelt von Kuchen, Eis und ordentlichem Mittagessen. Morgen feiert sie Geburtstag – diättechnisch eine Katastrophe.

Marion, die zu Hause geblieben ist, hat schon weit reichende Ernährungsgewohnheitenveränderungen (tolles Wort für Galgenmännchen 🙂 ) angekündigt. Die werde ich auch brauchen, wenn ich wieder in Berlin bin.