Nägel mit Köpfen! Das Mrs. Sporty-Probetraining

Vorgestern aus dem Urlaub. Gestern Termin gemacht – heute hatte ich mein Probetraining bei Mrs. Sporty. Und angemeldet bin ich jetzt auch. Vor dem Probetraining gab es gestern noch ein Kurz-Interview: Ziele (endlich wieder eine Taille :-)), gesundheitliche Probleme und ähnliches wurden da abgefragt. Und meine Trainerin hatte es sich auch alles brav gemerkt und wusste heute noch, wo meine Zipperlein drücken:-).

Das Ganze funktioniert wie ein Zirkeltraining – so viel wusste ich ja schon – und dauert insgesamt 30 Minuten. Ich hab jetzt nicht gezählt, aber ca. 8 Geräte wechseln sich mit 8 Ausdauerübungen ab. Jede Übung wird ca. 40 Sekunden absolviert, dann wird gewechselt. Zwischen den Geräten stehen Stepper und quadratische, leicht gefederte Plattformen, auf denen man joggen, hüpfen oder Laufübungen machen kann. Insgesamt durchläuft man das Programm dreimal.

Die Geräte funktionieren hydraulisch und passen sich dem Widerstand an, den man ausübt. das heißt: Je schmackiger man sich ins Zeug legt, desto anstrengender ist es. Und ja, das kann durchaus ziemlich ambitioniert sein, habe ich gemerkt:-). Die Übungen zwischen den Geräten können jedes Mal anders aussehen und die relativ kurze Verweildauer bei einer Trainingseinheit empfand ich als abwechslungsreich. Fragt mich in drei Monaten nochmal, wie spannend das noch ist;-). Im Anschluss sollte man einige Dehnübungen machen.

Kosten

Billig ist das Studio nicht. Ich habe einen Jahresvertrag gemacht, der 39 Euro pro Monat kostet, hinzukommen 20 Euro Anmeldegebühr und 129 Euro für einen so genannten „Startup“. Die 129 Euro fielen wegen eines Mutter-Tochter-Angebots weg. Ich hatte gestern auf dem Weg zum Studio zufällig eine Freundin getroffen, die sich ziemlich spontan angeschlossen hat und jetzt ebenfalls Club-Mitglied ist. Netterweise wurden wir als „Mutter-Tochter“ gewertet und haben, da wir uns gemeinsam anmeldeten, diese 129 Euro gespart.

Außerdem profitieren wir von einem Sommerangebot und trainieren jetzt einen Monat kostenlos und nutzen auch noch die Möglichkeit, den Jahresbeitrag einmal zu zahlen, was nochmal 2 Monate kostenlos bringt. Summa summarum trainieren wir deshalb 3 Monate kostenlos und sparen die Check-up-Gebühren.

Ausstattung

Das Studio ist ziemlich minimalistisch ausgestattet. Keine Duschen (!), nur Toiletten, Umkleide, ein Raum mit Handtüchern zum Frischmachen, ein Zusatz-Kursraum für Gruppentrainings (das gibt es auch: Dehn- und Bauchkurse, die im Preis enthalten sind). Handtaschen mit Wertsachen kann man in ein offenes Regal im Trainingsraum stellen – so hat man sie jederzeit im Blick.

Das Mrs. Sporty-Konzept ist ein Franchisesystem und richtet sich – habe ich in den Infos für Franchisenehmerinnen gelesen – an Frauen aus der Nachbarschaft, die nicht in ein klassisches Sportstudio gehen würden. (Sprich: Eher Sportmuffel, die keinen Bock haben, weit zu fahren und bequem vor der Haustür ein bisschen Bewegung haben wollen.:-D) Deshalb keine Duschen. Schade. Aber ok. Es ist ja wirklich in der direkten Nachbarschaft und ich bin heute auch ganz tapfer in schwarzen Sportleggins und T-Shirt über den Friedrich-Wilhelm-Platz geschlappt.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten waren der Hauptgrund, warum ich mich so lange nicht angemeldet habe: Von 9h00-13h00 und von 16-19h00, an zwei Tagen auch bis 20h00. Sonntags ist geschlossen. Für mich wäre eigentlich 15h00 eine sehr gute Zeit, dann könnte ich gleich danach meine Tochter von der Kita abholen. 16h00 ist hingegen sehr spät. Und abends ist auch nicht lange geöffnet. Also nix mit Work-out am Abend. Dickes Minus.

Betreuung

Ein absolutes Plus – und der Grund, warum wir uns jetzt doch angemeldet haben: Die Trainerinnen sind wirklich sehr nett und motivierend. Sie sind immer dabei, die Frauen im Zirkel zu unterstützen, zeigen verschiedene Stepp- und Ausdauerübungen, springen hinzu, wenn eine Frau mal etwas rat- und einfallslos am Stepper zwischen zwei Geräten steht und machen einfach ein paar Übungen mit . Und loben:-)! (Ich finde sowieso, dass man sich von Sporttrainerinnen ein paar Motivationsstrategien abschauen kann für die eigenen Schreibtrainings:-)). Ich war ja gestern nur zur Anmeldung zum Probetraining da und doch wurde ich heute gleich namentlich begrüßt und ganz nett empfangen.

Nachdem Studiobesuche aller Art zu 100% Motivationssache sind, macht diese persönliche, nette Betreuung die spartanische Ausstattung und die Öffnungszeiten erst einmal wett. Schau mer mal, wie sie das so entwickelt. Vorgenommen habe ich mir, 3-mal die Woche hinzugehen. Am besten gleich morgens, nachdem ich meine Tochter zur Kita gebracht habe.

Es gibt auch noch ein Ernährungsprogramm, das man kostenlos nutzen kann. Scheint so ein bisschen in Richtung Weight Watchers und Anjas Mengenlehre-Versuch zu gehen. Das schau ich mir natürlich auch noch an.  Am Dienstag habe ich den CheckUp-Termin vor dem ersten Training. Da wird Gewicht gewogen, Fettgehalt geprüft und Taillenmaße und ähnliches festgehalten. Ich berichte dann vom erschütternden Ergebnis:-).

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