Von schwarzen Löchern und anderen Katastrophen

Es wird nicht besser. Jetzt ist es der Umzug, nein drei Umzüge: Wir in eine gemeinsame Wohnung – aus zwei mach eins. Und dann noch ich und mein Arbeitsplatz in mein neues Büro. Und das alles im November. In der neuen Wohnung müssen wir selbst noch einiges tun: Böden verlegen (und vorher was halbwegs preiswertes finden – über Tipps bin ich dankbar), Einbauküche kaufen (und vorher diverse Angebote einholen und  Aufmaßtermin machen), mit Elektriker, Sanitärfachmann und Maler Termine aushandeln. Die Mietwohnung wird komplett saniert und es ist natürlich toll, wenn man Mitsprache hat über die zukünftige Lage von gefühlten 96 Steckdosen, die Farbe der Tapete und den Starkstromanschluss. Es führt aber auch dazu, dass ich mir vorkomme als hätte mir mitten in einem Bauprojekt jemand, der eigentlich dafür zuständig ist, den Chef-Bauhelm aufgesetzt, mir hinten ein Schild „Idiot“ drangeklebt und sich hämisch kichernd aus dem Schussfeld verzogen. Danke auch. Hinzukommen diverse Aufträge und Projekte, die alle, wirklich alle sehr dringend sind.  Und mein Fernstudium zur zertifizierten Schreibberaterin hat gestern angefangen und es gab gleich heftig Hausaufgaben für diese Woche. Und meine Tochter feiert diese Woche ihren 4. Geburtstag. (Was im Klartext heißt: Eine Horde Kinder wird meine Wohnung dreieinhalb Stunden spielend, lachend und tobend in ein Chaos verwandeln) …Fazit: Als Frau am Rande des Nervenzusammenbruchs ist ein erfolgreicher Diätstart zur Zeit so wahrscheinlich wie ein erholsamer Sprung durch ein schwarzes Loch. Und Mrs. Sporty wippt auch schon ungeduldig mit dem Fuß und fragt mich, wo ich letzte Woche war…

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.