Jetzt geht’s um den Hund

Nachdem Marion und ich ein ausschweifendes Wochenende hinter uns hatten – und ich zuvor noch einen grippalen Infekt, den man angesichts der Auswirkungen mit Fug und Recht als Schweinegrippe bezeichnen könnte (ich habe mich am Computer rumgedrückt, sinnlose Games gespielt und gefuttert wie ein Schwein während der Masthochsaison), haben wir beschlossen: pro Woche ein Pfund oder den Hund runter. Heißt im Klartext: diejenige, die es nicht schafft, ein Pfund in der Woche abzuspecken, muss für eine Woche den Hund runterbringen fürs Gassigehen – 3 Stockwerke, 3 Mal am Tag. Ich hatte gestern auchichmöchtedasgerneversteckenwasdiewaagegezeigthatdieseblödeneinhundertsiebenkommaachtkilodieichselbstkaumglaubenkann, heute sind’s schon 800 Gramm weniger. Also für mich sieht’s gut aus – jedenfalls in puncto Wuff.

3 Responses to “Jetzt geht’s um den Hund”

  1. barbara sagt:

    Gute Idee! Und was mach ich in Sachen schwarzer Pädagogik, mit einem schlanken Mann, der essen kann, was er will? Die Welt ist schlecht. Sag ich doch.;-)

  2. Anja sagt:

    @ Barbara: Alfred Hellmann („Disziplin für Faule“ – leider vergriffen, aber ich hab ein Seminar bei ihm besucht 🙂 ) empfiehlt, mit einem Menschen, der willens ist, die Schulden einzutreiben, einen Vertrag abzuschließen: Wenn ich nicht … (1 Pfund pro Woche abnehme/jeden Tag 15 Minuten Sport machen/auf Schokolade während der Werktage verzichte/was immer du tun willst), dann … (zahle ich an den Vertragspartner 100 Euro/mache seine Steuer/putze sein Klo/tue, was immer mir richtig weh tut). Vielleicht könntest du ja Stephans Bücherkisten für den Umzug packen, seine Ablage machen oder seine Wohnung übergabefertig putzen. Ich hab irgendwo noch die Unterlagen von dem Workshop rumliegen und stelle sie dir gerne zur Verfügung. Also her mit der Schwarzen Pädagogik, nicht umsonst war sie über Jahrhunderte so beliebt bei Erziehungsberechtigten jeder Couleur.

  3. barbara sagt:

    Stephans Bücherkisten packen? Das ist dann schon todessehnsüchtige Pädagogik, doppeldeutig gemeint;-D – und leider wohl zu kurzfristig. Aber das ist eine gute Idee. Mal sehen, was unangenehm genug ist.

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