Archive for Januar, 2010

Wieder 1,1 Kilo weniger:-)

Freitag, Januar 29th, 2010

…wollte ich der Vollständigkeit halber noch vermelden. Beim Weight-Watchers-Treffen wiege ich damit jetzt 88,4 – schließlich wird man dort mit dem vollen Winterkleidungsprogramm (ok, ohne Wintermantel, aber mit gefütterten Winterstiefeln!) gewogen. Zu Hause ist es ein gutes Kilo weniger – egal: Der Trend stimmt endlich! Dafür gab es dann auch ein erstes Sternchen zum Einkleben ins Wiegetagebuch – und ich bekam für meinen Erfolg lobendes Klatschgewitter. 😉 (Das hat dann doch etwas von Selbsthilfegruppen-Motivation. Aber was soll ich sagen: Es wirkt. Weniger das Beklatscht werden (mir ist sowas ja tendenziell eher peinlich), als das Hören, wie gut es bei anderen läuft – und das sich auch mal Ausjammern können, wenn’s nicht läuft. )

Föhrer Fastentee

Montag, Januar 25th, 2010

Ob er wirkt, weiß ich noch nicht, aber er schmeckt ganz köstlich und hält mich, allein, weil ich viel davon trinke, lange vom Essen (und Milchkaffee trinken) ab. Was ja allein schon Wirkung bringen könnte:-). Sagt eine, die sonst nicht so auf Kräutertees steht.

Entdeckt habe ich ihn auf Föhr (das habt ihr euch jetzt fast gedacht, gell?:-)). Eines unserer Lieblingsgeschäfte liegt in Nieblum: Das Alte friesische Theehaus hat neben allerlei entzückendem Schnickschnack viele feine, selbstgemischte Tees. In einem Regal fand ich den Föhrer Fastentee – und kaufte mir gleich eine Vorratspackung. Er enthält Zitronengras, Brennessel, geröstete Mate, Pfefferminz, Brombeerblätter und Rooibostee. Und schmeckt richtig gut.

108.9

Montag, Januar 25th, 2010

Das Leben ist grausam … na ja, natürlich ist es nicht das Leben, sondern ich. Aber nächsten Montag ist das große Wiegen; und wenn ich bis dahin nicht auf 107,1 Kilo bin, muss ich einen Monat lang mit dem Hund raus – morgens, mittags, abends.

Am Wochenende habe ich mich mit dem Schlank-im-Schlaf-Konzept beschäftigt und gedacht: Na ja, morgen (sprich heute) fange ich damit an. Auch wenn ich nicht ganz überzeugt bin. Am Wochenende hab ich schon mal ein bisschen getestet, aber das Konzept sieht vor, dass man 5 Stunden Zeit zwischen den Mahlzeiten verstreichen lassen soll. Das klappt prima, wenn ich in der Bibliothek arbeite, aber nicht, wenn ich zu Hause am Rechner sitze. Dann schiebe ich zwischendurch Kohldampf. Allerdings stehlt sich die Frage: Ist es wirklich Hunger oder nur der Versuch, mich vor der Arbeit zu drücken?

Jedenfalls werde ich mich noch eingehender mit dem Konzept beschäftigen und hoffen, dass es mich vor dem Hundemonat bewahrt.

Cool: 1,3 Kilo weniger

Donnerstag, Januar 21st, 2010

Da meine Waage spinnt – ich befürchte, sie hat Depressionen oder ist verwirrt bei dem vielen Auf und Ab des letzten Jahres – bekomme ich seit einigen Tagen keine zuverlässigen Ergebnisse mehr zu Hause. Und da mein ProPointsplan die zweite Woche mit Weinmesse, Neujahrsempfang (und Sekt) und Italiener kämpfen musste, hatte ich nicht mit so einem Erfolg gerechnet. Cool:-).

EatSmarter ist gestartet.

Montag, Januar 18th, 2010

Corinna Dürr hat in ihrem äußerst lesenwerten Blog Foodkomm das neue Portal eatsmarter.de unter die Lupe genommen. Das Fazit der Ernährungswissenschaftlerin: ansprechend, professionell – und auch die Fachinformationen zeugen von Kompetenz. Na, dann musste ich auch mal schauen gehen:-).

Über 1000 Rezepte mit Argumenten, warum das Gericht gesund ist, mit genauen Angaben über Kalorien, Fett, Eiweiß, Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Mit diesen Informationen können alle Rezepte auch in andere Abnehmkonzepte integriert werden, ob Weight Watchers, Brigitte oder LowFat30 – die Tabellen machen es leicht, die Gerichte ins passende System zu übernehmen.

Auch die Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen das Nachkochen kinderleicht. Später soll man sich z.B. auch eine Zutatenliste auf’s Handy schicken lassen können – dann hat man gleich die Einkaufsliste parat. Das Feature hat eben aber noch nicht funktioniert.

Ich hab mir außerdem ein Video über Sattmacher angeschaut (hatte ich aber bereits brav im letzten WW-Treffen gelernt, da hatten wir das als Vortragsthema) und ein bisschen herumgestöbert. Sehr nett gemacht: Viele Informationen zu Studien, 100 Fragen (und Antworten) von Experten, eine Warenkunde, eine Rubrik „klüger abnehmen“ – und jeden Monat soll es ein Web-Book geben. Leider steht das Buch „Süßigkeiten-Management“ erst im Dezember an:-). Das „Portal für gesunde und leichter Ernährung“ ist für Endnutzer kostenlos – da schau ich sicher öfter mal vorbei.

Blogger spenden für Haiti

Montag, Januar 18th, 2010

Judith Burger hat mich im texttreff darauf aufmerksam gemacht – und eine tolle Spendenaktion in ihrem Blog verlinkt: Der Spreeblick hat die Spendenaktion Rettungsanker Haiti ins Leben gerufen. Und schon bald das schnell geknackte Ziel von 5.000 Euro auf 25.000 Euro erhöht. Als ich eben nachschaute, war der Spendenstand bei 18.725 Euro. Das müsste doch mit vereinten Kräften zu schaffen sein!

Eier und Cholesterin – ein Mythos

Samstag, Januar 16th, 2010

Wirklich mein ganzes Leben war ich der festen Überzeugung, dass Eier schlecht sind für den Cholesterinspiegel – und dieser wiederum schlecht ist für die Gesundheit. Es ist schon eine ganze Weile her, da lernte ich, dass es „gutes“ (High Density Lipoprotein = HDL) und „böses“ (Low Density Lipoprotein = LDL) Cholesterin im Blut gibt – und man das alles etwas differenzierter sehen muss.

Und jetzt lese ich, dass Eier tatsächlich nicht den Cholesterinwert erhöhen. Ha! Das ging zwar schon letztes Jahr durch die Presse, angekommen ist es aber erst heute bei mir. (Fundstück im Zuge meiner Recherchen nach eiweißreicher Nahrung:-)!)

…. und hier weitere 9 Foodmythen.

Geht doch.

Freitag, Januar 15th, 2010

1,1 Kilo weniger brachte ich gestern auf die Waage. Dafür, dass ich das Bananen-NULL-ProPoints-Phänomen über die Gebühr strapaziert habe (4 Bananen am Mittwoch und sonst mindestens 2 am Tag), ist das ein gutes Ergebnis für die erste Woche ProPoints-Plan:-). (Diese Woche werden es sicher weniger Bananen – das war nur die Anfangseuphorie.;-)))

Bitter hingegen für meine hochstrebenden Einweißpläne der Wiesenhof-Skandal diese Woche.  Ich hatte mich schon auf die vielen Hühnchenbrustfilets gefreut, die ich jetzt ganz im Sinne der „Eiweiß ist toll und macht supersatt“ – Erkenntnis abends verspeisen wollte. Aber da verging mir sehr gründlich der Appetit, als ich diese Tierquälerei im REPORT gesehen habe. Wiesenhof und andere Supermarkt-Hähnchen gehen also gar nicht mehr. Never.:-//

Damit ist auch das Thema Hühnerfleisch als Sattmacherportion gestorben. Bei WeightWatchers darf man ja bestimmte Eiweißlieferanten mit einem pauschalen ProPoints-Wert in seine Tagesbilanz einrechnen – und davon so viel essen, bis man angenehm satt ist. Das funktioniert erstaunlich gut – und rettet mich vor der Angst, hungrig durch den Tag zu gehen! Doch Bio-Hühnchen sind mir persönlich zu teuer, um mich damit satt zu essen.
Ersatzweise gab es diese Woche zweimal Linseneintopf (natürlich unterschiedliche Rezepte, einmal klassisch und einmal indisch – aber immer vegetarisch). Linsen sind ein sehr guter und gesunder Eiweißlieferant. Und – oh Wunder – mich machen Linsen wirklich stundenlang angenehm satt! Wenn wir um 18h00 Abend essen habe ich normalerweise spätestens um 22h00 Uhr wieder Hunger. Vor Mitternacht gehe ich aber nicht ins Bett, bisher hieß das immer: Nachtsnack. Bei den Linsen war das nicht nötig. Cool. Linsen stehen jetzt sicher öfter auf dem Speiseplan. Für die Woche zwei habe ich mir vorgenommen andere Eiweißlieferanten „kennenzulernen“ und in meine Gebrauchsküche für Hauptgerichte zu integrieren: Tofu, Eier…mal sehen, was sich noch so findet – und was man damit alles anstellen kann, um genussvoll abzunehmen.:-)

Schlank mit Apps

Mittwoch, Januar 13th, 2010

Ja, mein iPhönchen hat ein neues App: Weightbot.:-)) Diese Applikation gibt mir ganz einfach eine Übersicht über den Stand der Dinge im Kampf gegen die Pfunde. Nach dem Download gibt man sein Zielgewicht ein, danach die Kilos, die man aktuell auf die Waage bringt. Automatisch zeigt Weightbot den momentanen BMI an. Jetzt kann man täglich oder wöchentlich sein Gewicht aktualisieren  – und behält so den Überblick über Fortschritte (und Rückschritte). Dreht man das Display um 90 Grad, wird eine Verlaufskurve gezeigt. Ein hübsches Gimmick, das motiviert. Natürlich gibt es ausgefeiltere Programme, die auch noch Fettgehalt u.ä. dokumentieren, aber für mich ist es einfach ein kleiner zusätzlicher Motivator.

Kostenpunkt für den kleinen Helfer: im Moment 1,59 Euro im App-Store.

Ausgerechnet Bananen…

Donnerstag, Januar 7th, 2010

…haben jetzt endlich keine ProPoints mehr. Hurra! Eine wirklich gute Nachricht für Bananenfreaks.  Überhaupt punktet frisches Obst mit 0 ProPoints. Sehr pädagogisch von den WeightWatchers-Entwicklern:-). Denn es gibt ja ein komplett neues Programm, wie ich jetzt weiß.

Heute war ich also endlich bei meinem ersten WeightWatchers-Treffen ever. Die Idee, mit anderen Moppelchen einen auf Selbsthilfegruppe zu machen, hatte mich seit Jahren abgeschreckt – obwohl ich mit dem Onlinesystem schon mal 27 Kilo abgenommen habe. Dass das System also grundsätzlich klasse funktioniert, weiß ich ja. Ich hatte nur so die Vorstellung, dass vor Ort jede nach vorne kommt, gewogen wird und sich dann rechtfertigen muss für ihre wöchentlichen Sünden ;-)- eine Art 12-Punkte Programm für nicht ganz anonyme Rubensfrauen (die Pfunde lassen sich ja doch nicht so leicht verstecken *räusper*).

Aber das Thema Motivation hat bei mir 2009 wirklich zum Gewichts-GAU geführt: Ich startete letzten Januar mit ca. 82,5 (was auch schon 5 Kilo mehr war als Mitte 2008), es folgten Auf und Ab, Auf und Ab, Auf und Auf und Auf – und endete diese Woche mit knappen 90 Kilo…. Halt!

Also habe ich mich heute aufgerafft und endlich mal ein Treffen im RealLife besucht. Männer waren übrigens  nicht anwesend, was auch an der Uhrzeit gelegen haben mag. 10h00 ist eher was für Hausfrauen, Rentnerinnen und natürlich Freiberufler, die eben eine Schicht abends dranhängen:-). Aber sonst war es doch deutlich anders, als ich dachte. Erstens wurden alle höchst diskret gewogen. Gleich am Eingang steht eine Waage, die die Wiege-Ergebnisse zu einem kleinen Monitor mit Sichtschutz – und damit nur der Treffenleiterin – zuspielt. Taktvoll schreibt sie die Ergebnisse in das Teilnehmerbuch, das jede Dame mitbringt. Puh!

Vor und nach dem offiziellen Treffen hat man die Gelegenheit, diverse WW-Produkte zu kaufen. Klar, das ganze Drumherum. Mit Lowfat-Chips und zuckerfreien Süßigkeiten verdient die Convenience-Industrie sicher Milliarden.

Außerdem war ich erstaunt über die Größe der Gruppe, sicher gut 25 Frauen ab 40 aufwärts (ich bin da fast das Küken gewesen). Schließlich begrüßte uns die Leiterin des Treffens, die unser Gruppen-Coach ist.  Sympathisch, und vor allem verständnisvoll (gerade nach den Feiertagen!) hat sie gewirkt. Das gab für mich den Ausschlag, mich anzumelden. Sicher ein Erfolg des Konzepts: Die Coachs wissen, wovon sie sprechen. Unsere hatte vier Anläufe mit WW gebraucht, bis sie es geschafft hatte und endlich ihr Gewicht hält. Am Ende zeigte sie uns WW-Eleven (es waren 8, schließlich ist Januar und die „Gute-Vorsätze-Saison“ hat ihren Höhepunkt) ihre alte Jeans – ca. Größe 52, würde ich schätzen. Meine 52er-Sachen sind ja alle längst verschenkt und entsorgt. Ich hätte mir vielleicht auch ein Exemplar aufheben sollen. Das ist beeindruckend. Immer wieder.

Naja, zurzeit muss ich mich in meine 44er Sachen wirklich hineinquetschen (!) und meine 42er Klamotten gammeln teilweise noch in Umzugskisten, weil ich sie zurzeit eh nicht mehr brauche. Also hab ich mich jetzt tatsächlich angemeldet und werde das neue ProPoints-System lernen und mich hoffentlich bei den Treffen entsprechend motivieren, damit ich im Sommer wieder in meine schönen Sachen passe.

Da seit Januar ein komplett neues System bei WW gilt – das ProPoints-System – wurde das übrigens auch den alten Häsinnen vorgestellt. Denn man muss wirklich komplett umdenken. Manches hat deutlich mehr Points (z.B. Wein, seufz), manches weniger (z.B. Bananen, juchu). Waren früher nur Fett und Kalorien in einem FlexPoint eingerechnet, bestimmen jetzt auch Eiweiß und Ballaststoffe das Endergebnis. Es gibt also 4 Faktoren, die einen ProPoint bestimmen, nicht mehr nur 2. Für die alten Rezeptbücher gibt es praktischerweise kostenlose „Updates“, man kann sich beim Treffen eine Broschüre besorgen, die die alten Rezeptpunkte auf das neue System übertragt. Nützlich. Überhaupt habe ich das Treffen eher als informativ und entspannt empfunden, ich hatte mit Einschwörungsriten und -rufen und sowas gerechnet :-D.

Am Ende wurde ich gewogen und mein ProPoints-Bedarf pro Tag errechnet. Ich habe 31 Punkte und 49 Wochenextrapunkte. Was das konkret bedeutet, werde ich die nächsten Tage merken. Drückt mir die Daumen, dass ich endlich wieder den Einstieg finde – es ist sooo ätzend, wenn wirklich jede Hose kneift!. (Ich denke, es war strategisch gut, dass ich alles ab Größe 46 entsorgt habe. Sonst würde ich einfach die alten Sachen tragen, jetzt quäle ich mich in die 44er und denke jeden Tag, dass das ja wohl gar nicht geht.)

Und nächste Woche will ich ein Kilo weniger haben.