Archive for Februar, 2010

Fischsüppchen am Abend

Sonntag, Februar 28th, 2010

Es ist verdammt schwer, für die SIS-Ernährung gepaart mit der Fastenzeit passende Rezepte zu finden: Nur Eiweiß und Gemüse, keine anderen Kohlehydrate, kein Obst – und kein Fleisch wegen Fastenzeit. Aber gestern habe ich auf Chefkoch.de ein sehr hübsches und simples Rezept für eine Fischsuppe mit Wurzelgemüse entdeckt. Ich habe statt des Selleries (den ich nicht ausstehen kann) Petersilienwurzeln genommen, als Basis gekauften Fischfond und statt Weißwein noch ein bisschen Gemüsebrühe. Das ganze mit Pangasiusfilets – Resultat: sehr lecker (und kaum Kalorien). Ach ja: ich nehme kein Suppengemüse, wie es das im Bund im Supermarkt zu kaufen gibt, sondern Möhre, Lauch, Petersilienwurzel jeweils einzeln. Denn das Suppengemüse sieht meistens so aus, als hinge es schon mehrere Woche in der Gemüseabteilung rum.

Süße Psychohygiene

Freitag, Februar 26th, 2010

Süßes macht glücklich, Schokolade beruhigt die Nerven. Meine auf jeden Fall. Am Wochenende wurde bei uns eingebrochen. Ätzend, sag ich nur. Auf jeden Fall habe ich mich über diesen Schock mit wenig maßvollem Schokoladegenuss hinweg getröstet – und mich am besagtem Abend auch noch mit reichlich Rotwein beruhigt.  Deshalb fiel das Wiegeergebnis gestern verhalten aus. Immerhin habe ich das Gewicht fast gehalten (+100 Gramm).

Seit Dienstag bin ich wieder im Programm – und hier zeigt sich, dass das verbindliche Wiegen am Donnerstag doch einen Disziplinierungseffekt hat, den das regelmäßige Wiegen sonst bei mir nicht hatte. Bis Montag habe ich selbstmitleidig vor mich hingevöllt, in dem Gefühl, dass das ok ist, weil ich ja auch furchtbar gestresst bin durch diese Geschichte – und da darf man das ja auch mal. Spätestens Dienstag früh sagte meine Waage – auweia! Am Donnerstag wiegt dich dein Coach. Und schon kramte ich den Obstsalat wieder aus.

Übrigens: Angeblich soll ja Schokolade gar nicht glücklich machen, sagen neuere Studien! Nur bei zügellosen Naschern  kommt der Feel-Good-Effekt. Dann bin ich das wohl: Eine zügellose Nascherin. Was für ein vorhersehbares Outing:-)!

105,8 – doch wieder Kalorienzählen

Montag, Februar 22nd, 2010

Zwar habe ich die letzte Woche tapfer SIS eingehalten, ebenso wie seit Aschermittwoch keine Süßigkeiten, kein Fleisch, kein Alkohol – aber ich habe nicht auf die Kalorien geachtet (und nicht wirklich Sport gemacht, sieht man mal von ein paar Hundespaziergängen und dem Streichen einer Wand in der Küche ab). Das Resultat: Ich habe mein Gewicht gehalten – mehr oder minder. Das ist zwar auch schön und für die Zukunft beruhigend. Aber um Abzunehmen, muss ich offenbar doch Kalorien zählen. Heute habe ich wieder damit angefangen.

85,8 (-900 Gramm)

Donnerstag, Februar 18th, 2010

Es geht voran, oder besser gesagt abwärts auf der Waage. Wieder 900 Gramm weniger. Damit habe ich mich erst einmal auf Platz 2 unseres Wettstreits gesetzt – juchu;-). Mir passt jetzt die 44 wieder ganz locker und sogar in einige 42er Hosen passe ich wieder leidlich rein. Das tut so gut. Ich darf nur nicht in unserem Blog-Archiv wühlen und drüber nachdenken, dass ich mir den Stress auch hätte sparen können, wenn ich letztes Jahr etwas konzentrierter gewesen wäre.  Letztes Jahr war irgendwann die 85 eine magische Grenze, die mich total gefrustet hat, weil ich sie nach oben überschritten habe – jetzt ist sie meine magische Grenze, die mich erfreut, weil ich sie auf dem Weg nach unten “knacken” will. Alles eine Frage der Position des Waagenzeigers;-).

Fastenzeit

Mittwoch, Februar 17th, 2010

Am Aschermittwoch ist alles vorbei … als ich noch in der Voreifel lebte, habe ich den Aschermittwoch herbeigesehnt, denn ich bin bekennender Karnevalsmuffel. Deshalb (u. a.) trieb es mich auch zum Studieren und Leben nach Berlin – keine Jecken weit und breit. Damit hatte der Aschermittwoch seine Bedeutung verloren – als Tag der Erlösung vom pappnasigen, alkoholseligen, schunkelnden Kamellegrauen. Aber dann habe ich die Fastenzeit entdeckt … eine feste Zeit im Jahr, in der ich mit (schlechten) Gewohnheiten breche, mal aus dem bequemen Trott ausschere. Klar, könnte ich das jederzeit tun, aber ich finde so einen Rahmen ganz praktisch. Und ein Ende ist absehbar: wenn der Osterhase hoppelt, ist alles vorbei :-)

In der Fastenzeit vermeide ich all die liebgewordenen, aber überflüssigen, teils auch schädlichen Gewohnheiten – über die ich mich auch oft genug ärgere: zum Beispiel das Spielen am Computer – ob nun Sims oder Solitaire, beides lenkt schön ab, frisst aber auch eine Menge Zeit; oder das vor dem Fernseher Rumhängen. Und dann natürlich auch Essen: In der Fastenzeit gibt’s keine Süßigkeiten, keinen Kuchen, kein Fleisch und keinen Alkohol. Und das hat hoffentlich nicht nur Auswirkungen auf meine Gesundheit, sondern auch auf mein Gewicht.

Einziges Manko: Die abendliche SIS-Abendmahlzeit, bei der es nur Eiweißhaltiges und Gemüse geben darf, wird als vegetarische Variante eine Herausforderung!

Der Schweinehund, der üble …

Montag, Februar 15th, 2010

Eigentlich lief es ja ganz gut mit den drei Mahlzeiten und den fünf Stunden Futterpause dazwischen. Aber letzten Mittwoch waren Marion und ich in Mitte unterwegs, bummeln, Ausstellung angucken und abends ins Theater. Ja, und irgendwie kam es dann mit dem Essen durcheinander: statt 3 ordentliche Mahlzeiten mit 5 Stunden Pause gab’s hier ein bisschen, da ein bisschen und abends Pasta  im Restaurant. Alles andere als diätisch. Und der Donnerstag war auch nicht besser – wieder Stress, nicht eingekauft, nicht anständig geplant. Und schwupps hatte sich der Schlendrian eingeschlichen. Als ich dann Samstag wieder loslegte mit 3 Mahlzeiten und 5 Stunden Pause, fiel es mir ziemlich schwer durchzuhalten. Wie die ersten drei Tage, als ich mit SIS anfing. Der Körper kann sich offenbar ganz schnell an mehr Nahrung gewöhnen, leichter als an weniger :( – meiner jedenfalls.

Das Resultat heute: Nur 200 g weniger als letzte Woche, aber immerhin nicht zugenommen. Das ist ja auch schon was.

Geknackt! Die 5%-Hürde:-)

Donnerstag, Februar 11th, 2010

Tataaa: 86,9. Obwohl ich wahrlich keine disziplinierte Woche hinter mir habe, waren es dann doch weitere 500 Gramm weniger. Damit habe ich 5% meines Anfangsgewichts verloren und das erste Teilziel erreicht. Als Belohnung gab es das Weightwatchers-Maßband. Damit kann man seinen BMI checken und außerdem ist (für Männlein und Weiblein) farbig markiert, in welchem Bereich man sich taillenmäßig so befindet. Der rote Bereich zeigt “auweia – ungesund” an, gelb steht für “wir sind mal nicht so: leidlich ok” und grün für “feinfein: bitte halten!”. Ich bin (wen wundert’s – als Apfeltyp hat man ja sowieso grundsätzlich gesundheitstechnisch die Arschkarte gezogen) noch dicke im roten Bereich – und mich trennen Lichtjahre (besser gesagt satte 10 cm) vom gelben Bereich. Fernziele können auch frustrieren. Das nächste Etappenziel sind deshalb erst einmal die nächsten 5 Kilo, bzw. die 10 % Hürde.

Außerdem machen wir in der Gruppe seit letzter Woche ein Wettwiegen. Die drei, die bis Ostern das meiste Gewicht verloren haben, bekommen einen Einkaufsgutschein. Da ich alles mitnehme, was motivationstechnisch so angeboten wird, habe ich mich gleich in die Liste eingetragen. Platz eins hat jetzt schon unser einziger Mann in der Runde. Echt fies, Männer haben locker 10 Punkte mehr pro Tag zur Verfügung und nehmen auch noch kinderleicht ab. Die Waagenwelt ist schlecht.

105,9

Montag, Februar 8th, 2010

Ja, es geht weiter. Ich bin auch – bis auf gestern – sehr tapfer gewesen. Aber so ca. 1800 Kalorien braucht mein Körper schon. Das hat er mir Mittwoch deutlich gezeigt. Ich hatte am Dienstag gezwungermaßen mein Abendessen ausfallen lassen – ein Termin jagte den nächsten. Als ich spät abends nach Hause kam, gab es dort nichts, was ich hätte essen dürfen und wollen. Also ging ich ins Bett, ein bisschen mit dem Hintergedanken: Dinercancelling hilft vielleicht noch mal zusätzlich, ein paar Gramm zu verlieren. Am nächsten Tag wachte ich mich ziemlichem Kohldampf auf. Zum Frühstück gab’s, wie fast immer, Müsli mit Obst. Aber das hielt diesmal nicht so lange vor wie sonst. Zum Mittagessen habe ich Nudeln mit Pesto, frischen Kirschtomaten und Parmesan gemacht. Und da habe ich so viel gefuttert, bis mein Magen endlich “satt” ans Hirn sendete. Als ich dann abends alle Kalorien nachrechnete, hatte ich in etwa so viel Kalorien mehr gefuttert wie ich am Vortag eingespart hatte. Kurz befürchtete ich, dieser Nudelanfall könnte sich über die nächsten Tage ziehen. Aber umsonst gefürchtet. Am Donnerstag war alles wieder in Ordnung, drei Mahlzeiten, etwa 1800 Kalorien und dabei nicht hungrig. Was sagt uns das? Viel (Kalorien sparen) hilft nicht immer viel …

4,5 Kilo in 4 Wochen – wie geht das?

Freitag, Februar 5th, 2010

Nach 4 Wochen erfolgreicher Abnahme überlege ich gerade, was ich eigentlich anders mache als zuvor. Denn wenn alles gut läuft, habe ich beim nächsten Wiegetag bereits 5 % meines Gewichts verloren.:-)

1. Viel, viel weniger Süßigkeiten. Teilweise tagelang keine Süßigkeiten. Echt. Das geht. Und wenn, dann in tendenziell homöopathischen Dosen genossen.Mittlerweile denke ich gar nicht mehr drüber nach.

2. Viel, viel weniger Fett: 1 Teelöffel Öl für eine Pfanne, ein bisschen mit dem Pinsel einölen reicht. Kaum Butter (am Wochenende vielleicht mal auf’s Brötchen). Käse nur noch in homöopathischen Dosen. Ich mag die fettarmen Varianten nicht besonders, daher selten, aber wenn, dann normaler Käse. Fettarme Varianten von Milch, Joghurt und Quark (darin sehe ich den kleinsten Verzicht für mich. Da habe ich schon vorher immer zugegriffen).

3. Viel, viel weniger Alkohol. Wein gibt es nicht mehr jeden Abend 1-2 Glässchen, sondern nur noch ab und an.

4. Viel, viel weniger Brot und Brötchen, vor allen Dingen kaum noch Weißbrot, Brötchen & Co.Ist mir “punktetechnisch” zu teuer, deshalb wurde das ziemlich eingedampft und gibt es fast nur noch am Wochenende.

5. Viel, viel mehr Obst und Gemüse. Zum Frühstück, als Snack zwischendurch, als Sattmacheportion fast Hauptgericht und nicht mehr nur Beilage. Obst und Gemüse esse ich wirklich in Massen:-), z.B. als Obstsalat oder auch Gemüse mit Magerquarkdip.

6. Viel, viel mehr fleischlose Eiweißlieferanten (Bio-Hühnchen ist mir – wie gesagt – zu teuer): Eier, Linsen, Quark machen mich sehr lange satt und schmecken vor allem gut.

So im Resümee: Eigentlich kein Wunder, dass es mit der Abnahme gut klappt!

Optimieren kann ich meine Bewegung, da hapert’s gerade. Aber das kommt, wenn die Witterung und die Straßenverhältnisse etwas frühlingshafter sind…zwischen Glatteis und Schneematsch ist z.B. Fahrradfahren unmöglich.Ich arbeite daran.

Die Kilos schwinden weiter

Donnerstag, Februar 4th, 2010

87,4 im Treffen. Wieder ein Kilo. Hurra! Inklusive einer riesengroßen Pizza, die ich mir am Dienstag Abend gegönnt habe. Dies Extrapoints sind eine wirklich feine Sache, die das Pointszählen sehr entspannen. Doch die Erfolge sind unterschiedlich – neben mir saß eine ältere Dame, die seit Dezember wieder Punkte zählt und noch kein Gramm abgenommen hat. Verständlicherweise war sie not amused über das neue System und hat skeptisch alles mit den alten Punkte durchgerechnet: Doch es haut alles hin, sagt sie. Der einzige Herr in der Runde stieß letzte Woche hinzu – und hat heute bereits sein erstes 3-Kilo-Sternchen bekommen. Nach einer Woche! Eine andere Dame bekam heute ihren Gold-Mitgliedsausweis (und darf damit ab jetzt an allen Treffen kostenlos teilnehmen, was einige auch tun. Man könnte ja denken, dass sich das Thema Treffen erledigt hat. Aber vielleicht ist es ganz gut, auch in der Haltephase am Ball zu bleiben – bis zum Halten bin ich aber bisher nie gekommen;-))….). Sie hat auf jeden Fall seit März 2009 25 Kilo abgenommen und will weitermachen, bis sie in Größe 36/38 passt.

Vor mir liegen noch ca. 15 Kilo bis zum Ziel – und mir reicht (die deutsche) Kleidergröße 40/42:-).