Der Schweinehund, der üble …

Eigentlich lief es ja ganz gut mit den drei Mahlzeiten und den fünf Stunden Futterpause dazwischen. Aber letzten Mittwoch waren Marion und ich in Mitte unterwegs, bummeln, Ausstellung angucken und abends ins Theater. Ja, und irgendwie kam es dann mit dem Essen durcheinander: statt 3 ordentliche Mahlzeiten mit 5 Stunden Pause gab’s hier ein bisschen, da ein bisschen und abends Pasta  im Restaurant. Alles andere als diätisch. Und der Donnerstag war auch nicht besser – wieder Stress, nicht eingekauft, nicht anständig geplant. Und schwupps hatte sich der Schlendrian eingeschlichen. Als ich dann Samstag wieder loslegte mit 3 Mahlzeiten und 5 Stunden Pause, fiel es mir ziemlich schwer durchzuhalten. Wie die ersten drei Tage, als ich mit SIS anfing. Der Körper kann sich offenbar ganz schnell an mehr Nahrung gewöhnen, leichter als an weniger 🙁 – meiner jedenfalls.

Das Resultat heute: Nur 200 g weniger als letzte Woche, aber immerhin nicht zugenommen. Das ist ja auch schon was.

5 Responses to “Der Schweinehund, der üble …”

  1. Katharina sagt:

    Wie oft wiegt Ihr Euch eigentlich? Wenn ich abnehme (so wie jetzt, ich hab dank Deines Blogs mit den Dreiecken und Kreisen angefangen), stell ich mich jeden Morgen auf die Waage: um Erfolge zu sehen, wenn der Vortag „gut“ war und um nicht noch mehr abzurutschen, wenn das Ding mehr anzeigt… was dann aber – wie heute morgen, 200g mehr, und da hilft es auch nicht, an natürliche Schwankungen zu denken, denn die lass ich bei den Abnahmen ja auch nicht gelten – echt deprimierend ist…

  2. barbara sagt:

    ich wiege mich täglich. Anja, und du? Und ich weiß mittlerweile, dass dabei natürliche Schwankungen von bis zu 1 Kilo möglich sind (die dann auch wirklich 1-2 Tag später wieder weg sein können)… zu wenig trinken, die Periode, zu salzig/würzig essen, Alkohol – ohne das wissenschaftlich belegen zu können, sind das Dinge, die mein Gewicht nach oben bringen. Aber nicht dauerhaft, wenn ich konsequent mit meinem Programm weitermache. Manchmal hat man auch einfach volumenmäßig abends sehr viel gegessen (kann bei dir ja nicht das Problem gewesen sein, ich weiß ja, was du abends gegessen hast:-))200 Gramm sind echt nicht wild. (hatte heute auch 200 Gramm mehr!) Cool bleiben. Und wenn dich das tägliche Wiegen zu sehr frustet, würde ich auf wöchentlich umsteigen. Sonst hast du irgendwann eine Blockade im Kopf und gar nix geht mehr. Viel Erfolg weiterhin!:-))

  3. Anja sagt:

    Ich wiege mich täglich. Aber manchmal lasse ich auch einen Wiegetag aus – wenn ich zum Beispiel abends viel gegessen habe – volumenmäßig, wie Barbara so schön sagt – oder im Laufe des Vortags insgesamt über die Stränge geschlagen habe, dann will ich mir den Frust einfach nicht antun. Aber meistens siegt doch die Neugier.
    Dabei habe ich übrigens festgestellt, dass das Wiegen bei mir ganz schön angstbesetzt ist – wahrscheinlich die jahrzehntelange Diät- und Zunehmerfahrung. Ich steige auf die Waage und denke: Heute hast du bestimmt zugenommen. Aber – Überraschung – dann sind es doch ein paar Gramm weniger, meistens jedenfalls.
    Über 200 g mehr würde ich mich nicht aufregen. Wenn ich nachts zum Beispiel aufwache, weil ich durstig bin, und dann was trinke, schlägt sich das morgens auch auf der Waage nieder; aber da weiß ich: Es ist bloß Wasser. Das ist wie bei den Aktien: Entscheidend ist der Trend, nicht das Einzelergebnis 🙂

  4. Katharina sagt:

    zu wenig getrunken? Nein
    Periode? Nein
    würzig/salzig? Ha! Der böse Kümmel wars, ich fühl es genau!

  5. Anja sagt:

    Ja, der Kümmel ist ein ganz schlimmer Finger 😉

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