Fastenzeit

Am Aschermittwoch ist alles vorbei … als ich noch in der Voreifel lebte, habe ich den Aschermittwoch herbeigesehnt, denn ich bin bekennender Karnevalsmuffel. Deshalb (u. a.) trieb es mich auch zum Studieren und Leben nach Berlin – keine Jecken weit und breit. Damit hatte der Aschermittwoch seine Bedeutung verloren – als Tag der Erlösung vom pappnasigen, alkoholseligen, schunkelnden Kamellegrauen. Aber dann habe ich die Fastenzeit entdeckt … eine feste Zeit im Jahr, in der ich mit (schlechten) Gewohnheiten breche, mal aus dem bequemen Trott ausschere. Klar, könnte ich das jederzeit tun, aber ich finde so einen Rahmen ganz praktisch. Und ein Ende ist absehbar: wenn der Osterhase hoppelt, ist alles vorbei 🙂

In der Fastenzeit vermeide ich all die liebgewordenen, aber überflüssigen, teils auch schädlichen Gewohnheiten – über die ich mich auch oft genug ärgere: zum Beispiel das Spielen am Computer – ob nun Sims oder Solitaire, beides lenkt schön ab, frisst aber auch eine Menge Zeit; oder das vor dem Fernseher Rumhängen. Und dann natürlich auch Essen: In der Fastenzeit gibt’s keine Süßigkeiten, keinen Kuchen, kein Fleisch und keinen Alkohol. Und das hat hoffentlich nicht nur Auswirkungen auf meine Gesundheit, sondern auch auf mein Gewicht.

Einziges Manko: Die abendliche SIS-Abendmahlzeit, bei der es nur Eiweißhaltiges und Gemüse geben darf, wird als vegetarische Variante eine Herausforderung!

2 Responses to “Fastenzeit”

  1. barbara sagt:

    Boah, ist das hart! Fehlt nur noch der Kaffee – und ich könnte mich gleich begraben;-))) Ich bewundere dich für deine Disziplin – und knabbere nachher an meinen leckeren WeightWatchers-MiniBrownie für 0,5 Points, importiert aus Großbritannien;-)).

  2. Anja sagt:

    Noch sind das Vorschusslorbeeren … reden wir am Ende der 40 Tage noch mal über Disziplin 🙂

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