Konferenzhotels sind nur bedingt ww-tauglich

Ich bin gerade in Bremen auf der Jahrestagung des VEID (als Interessierte, nicht Betroffene) und konnte deshalb gestern nicht auf mein wöchentliches WeightWatchers-Treffen. Ein Wiege-Update gibt es also erst nächsten Donnerstag. Da bin ich dann schon froh, wenn ich das Gewicht gehalten habe, Tagungen in Konferenzhotels sind denkbar ungeeignet für abnehmmotivierte Disziplin: In den Pausen gibt’s nie Obst, sondern nur Kuchenstücke und Kaffee, am besten mit doofer Kaffeeesahne (die ich sowieso nie mag und die mich immer auf die Suche nach „normaler Milch“ bringt). Und die Küche war gestern – hm ja – Olivenöl-lastig. Das einzig halbwegs ww-taugliche auf der Karte wäre ein Rumpsteak am Salatblatt für schlappe 25 Euro gewesen.(Erst ab heute ist richtig „Tagung“, daher mussten wir gestern noch à la carte essen.)
Mein im Gegensatz zu mir magerer Geldbeutel empfahl mir dann die Pasta aus dem Wok, die ich auch sehr fein, aromatisch und lecker fand. Mit Hühnchen Saltimboca, frischem Tomatensud – und – oh Schreck: am Boden des Pastatellers sammelte sich mindestens meine Monatsportion Olivenöl.
Mal sehen, was das Tagungsabendessen heute bringt. Eventuell denkt man ja noch an Vegetarier, wenn gediegene Massen satt gemacht werden sollen, aber fettarm Speisende haben bei Konferenzconvenience immer die Arschkarte gezogen, wenn sie mehr als einen Salat haben wollen. Wieso müssen Köche eigentlich immer solche Massen an Butter oder Olivenöl an ihre harmlosen Zutaten machen?

2 Responses to “Konferenzhotels sind nur bedingt ww-tauglich”

  1. Katharina sagt:

    Oh je,
    Du Arme!
    Ich kenn das aus Jugendherbergen, wo es nachmittags auch immer Kuchen gibt. Evtl. findet man noch einen Obstkorb mit Früchten, die so aussehen, als warteten sie schon seit Monaten darauf, dass sich jemand ihrer erbarmt und ißt…

    Katharina

  2. barbara sagt:

    wem sagst du das. *seufz*

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment.