Archive for Juni, 2010

Sport zum Frühstück

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Meine Diät nimmt sich grade eine Auszeit – aber dafür sportel ich ganz tapfer jeden Morgen. Ich habe mir schon vor längerem eine DVD zugelegt mit einem kleinen, aber feinen Gymnastik-Programm: Schlank & Fit – Kurz- und Intensivprogramm. Die DVD gehört zur Telegym-Reihe, die auch auf BR, BR alpha und einsplus ausgestrahlt wird.

Insgesamt 2 DVDs sind in dem Paket: eine mit 6 Kurzprogrammen und eine mit einem 45-minüten Intensivprogramm. Davon, das Intensivprogramm durchzuhalten, bin ich noch meilenweit entfernt. Deshalb durchhopse ich also jeden Morgen eins der Kurzprogramme. Die beschäftigen sich mit jeweils einer „Problemzone“: Beine, Bauch, Hüften, Taille, Po und Brust. Zu Beginn stehen jeweils ca. 3 Minuten aufwärmen. Es gibt zwei verschiedene Aufwärmprogramme, eins von beiden vor jedem Kurzprogramm. Erst dachte ich, bloß zwei verschiedene Aufwärmprogramme seien langweilig, aber inzwischen habe ich den Vorteil erkannt: Nach drei Wochen hopsen habe ich endlich kapiert, wohin ich welches Bein bzw. welchen Arm schwenken muss, und kann nun das Aufwärmprogramm ohne Komplikationen mitturnen. Anschließend gibt es 2-3 Übungen jeweils speziell auf die Problemzone abgestimmt, insgesamt etwa 9 Minuten. Zum Schluss werden die beanspruchten Muskelgruppen gedehnt. Und nach knapp 15 Minuten bin ich stolz wie Oskar, weil ich meinen Tag mit Gymnastik begonnen habe 🙂 Und dann gibt es da eine Vorturnerin, die hat so ein strahlendes Lächeln, dass ich richtig gute Laune kriege.

Insgesamt 15 Minuten klingt nicht besonders viel, etwa 9 Minuten reine Gymnastikzeit geradezu lachhaft. Aber hallo, wenn jemand so untrainiert ist wie ich, ist eine Viertelstunde turnen schon eine echte Herausforderung. Und ich komme tatsächlich ins Schwitzen. Aber 15 Minuten lassen sich gut durchhalten, auch wenn ich manchmal schon dachte: Warum mach ich das hier?

Die einzelnen Übungen sind prima erklärt, das Tempo ist so, dass es mich fordert, ohne mich zu töten. Platz benötigt man auch nicht besonders viel. Es lässt sich also gut in jedem halbwegs geräumigen Zimmer mitturnen. Einziger Nachteil: Die Vorturnerinnen turnen nicht spiegelverkehrt. Das heißt, wenn angesagt wird „nach rechts“, dann bewegt sich die gesamte Truppe aus meiner Sicht nach links (aus deren Sicht natürlich nach rechts). Das ist gewöhnungsbedürftigt, aber da die Übungen keine komplizierten Choreographien beinhalten, hat man das schnell raus.

Fazit: Die Kurzprogramme sind genau  das Richtige, wenn man sich – wie ich – langsam ans regelmäßige Sporteln gewöhnen will. Und irgendwann schaffe ich auch noch das Intensivprogramm …

Ich habe eine neue Waage!

Samstag, Juni 26th, 2010

…und die ist nett zu mir gewesen, als ich gleich mal schaute, was sie so von sich gibt, wenn ich mich draufstelle:-). Mal sehen, ob das die WeightWatchers-Waage genauso sieht! Denn ich war jetzt wieder fast 3 Wochen nicht bei den Treffen. Ganz schlecht. Ging aber nicht anders: Erst war ich fast eine ganze Woche in Freiburg, wegen eines Präsenzseminars (ich studiere ja gerade „fern“- mit einer Präsenzphase:-)). Das hieß 4 Tage Mensaessen zu Mittag (wobei die Mensa der PH Freiburg wirklich mit großem Abstand die beste Mensa ist, in der ich je war! Aber kalorienarm war es sicher nicht…). Abends waren wir immer „auswärts“ essen. Wo auch sonst. Tja, und diese Woche habe ich selbst ein Seminar gegeben und konnte mich am Donnerstag wieder nicht wiegen. Außerdem war meiner inneren Schlampe in letzter Zeit diese ganze Zählerei wieder viel zu aufwändig. *seufz*

Jetzt ist die innere Schlampe dran!

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Erst neulich habe ich von meiner inneren Hedonistin berichtet, die nicht immer zielführende Strategien bezüglich meines Essverhaltens an den Tag legt. Diese Woche habe ich einen weiteren Persönlichkeitsanteil entdeckt, der mir das Abnehmen ganz schön schwer macht: Meine innere Schlampe.Meine innere Schlampe darf man sich wie eine Katze vorstellen, die sich auf einer Terrasse faul in der Sonne fläzt. Diese Schlampe sorgt dafür, dass ich mich sehr schnell und fast überall wunderbar entspannen kann, und auch in Stressituation die Ruhe bewahre. Wirklich eine tolle Sache, so eine Schlampe. Ich glaube, die meisten supergestressten Menschen und alle Super-Mamas dieser Welt hassen und beneiden mich für diesen Persönlichkeitsanteil;-). Ohne schlechtes Gewissen schaffe ich es, mir abends ein gutes Buch zu Gemüte zu führen, obwohl der halbe Haushalt laut aufschreit: Wäsche! Küche! Kram aufräumen! Hallo!?! Meine Schlampe liegt entspannt hinter mir und hält mir die Ohren zu. Also, eigentlich finde ich die Schlampe meistens ziemlich cool.

Andererseits hat die Schlampe keinen Bock, ständig alles aufzuschreiben, was man den Tag über so isst und trinkt. Gerade am Wochenende oder abends schnurrt mir die Katze ins Ohr: Rrrrrr, jetzt willst du noch den Computer anschalten und ins WeightWatchers-Programm? Puuuuh, wie anstrengend, mach dich doch mal locker. Sie ist auch für das „Pi-Mal-Daumen“ schätzen verantwortlich. „Warum sich die Mühe machen und ganz genau nachschlagen? Einfach grob schätzen und gut is‘, nich?“ gurrt sie mir zu. Mal davon abgesehen, dass sie mir einredet, dass Bewegung am Abend zwar schön, aber nicht halb so toll wie ein gemütlicher Couchabend ist.

Leider muss ich meiner Schlampe mitteilen, dass sie zwar meistens einen grandiosen Job macht und mich langfristig sicher vor dem Burn-Out und anderen hässlichen Dingen der Multitasking-Mamas-im Job-Arbeitswelt bewahrt, andererseits ihre Strategien zum Aufschieben ungeliebter, aber wichtiger Dinge führen (wie z.B. meine Buchhaltung, mein Steuerberater hat’s echt nicht leicht mit mir) – und das dann irgendwann wirklich  den totalen Stress auslöst. Das gilt auch für meinen Weight Watchers-Plan. Diese Woche hatte ich 300 Gramm mehr drauf – und weiß nicht so ganz wieso, weil ich eben nur „Pi-mal-Daumen“ geschätzt habe. Ich hatte keine Frustessattacken und auch meine Hedonistin ist gerade ganz einsichtig, aber die Schlampe muss ich für mein Projekt „72 Kilo und Kleidergröße 40“ noch ins Boot holen.

Zugenommen – Mmpf

Sonntag, Juni 6th, 2010

Seit zwei Wochen wieder SIS, seit einer Woche nicht mehr konsequent – und schon habe ich 800 g wieder drauf. Aber das ist auch kein Wunder. Nachdem ich die erste Woche tapfer war – unter anderem jeden Morgen 15 min Gymnastik -, habe ich in der zweiten Woche die Gymnastik schleifen lassen, mir hin und wieder ein, zwei Stück Kuchen oder ein bisschen Schokolade zwischendurch gegönnt, nicht auf die 5 Stunden zwischen den Mahlzeiten geachtet und vielleicht abends doch noch ein paar Salzstangen geknabbert. Das ist das Problem mit den Erfolgen bei mir: statt dann um so motivierter weiterzumachen, glaube ich,die Zügel ein bisschen lockerer lassen zu können.

Aber da ich ja nun brav einmal die Woche mein Gewicht notiere (!) sehe ich schwarz auf weiß, wie es die Woche geklappt hat. Das Notieren finde ich ganz wichtig. Weil eine dokumentierte Gewichtszunahme viel schlimmer ist – für mich jedenfalls – als nur im Kopf zu haben „Mist, das war doch letzte Woche weniger“. Deshalb haben Marion und ich für die kommende Woche wieder Konsequenz gelobt und festgelegt, wer wann kocht. Und auf meinem Wochenplan steht morgens wieder 15 min Glieder verrenken zu Musik.

10% – geknackt!

Donnerstag, Juni 3rd, 2010

82,9 hatte ich heute morgen auf der Weight Watchers-Waage – Hurra!  Mit 91,9 bin ich am 14. Januar gestartet. Mit  9 Kilo weniger habe ich heute die 10%-Hürde geknackt. Endlich! Jetzt bin ich noch 10,9 Kilo vom Zielgewicht entfernt. Der Weg ist noch lang, aber zu schaffen!:-) (…und natürlich gab es den berühmten Schlüsselanhänger und eine Urkunde *gg*)