Sport zum Frühstück

Meine Diät nimmt sich grade eine Auszeit – aber dafür sportel ich ganz tapfer jeden Morgen. Ich habe mir schon vor längerem eine DVD zugelegt mit einem kleinen, aber feinen Gymnastik-Programm: Schlank & Fit – Kurz- und Intensivprogramm. Die DVD gehört zur Telegym-Reihe, die auch auf BR, BR alpha und einsplus ausgestrahlt wird.

Insgesamt 2 DVDs sind in dem Paket: eine mit 6 Kurzprogrammen und eine mit einem 45-minüten Intensivprogramm. Davon, das Intensivprogramm durchzuhalten, bin ich noch meilenweit entfernt. Deshalb durchhopse ich also jeden Morgen eins der Kurzprogramme. Die beschäftigen sich mit jeweils einer „Problemzone“: Beine, Bauch, Hüften, Taille, Po und Brust. Zu Beginn stehen jeweils ca. 3 Minuten aufwärmen. Es gibt zwei verschiedene Aufwärmprogramme, eins von beiden vor jedem Kurzprogramm. Erst dachte ich, bloß zwei verschiedene Aufwärmprogramme seien langweilig, aber inzwischen habe ich den Vorteil erkannt: Nach drei Wochen hopsen habe ich endlich kapiert, wohin ich welches Bein bzw. welchen Arm schwenken muss, und kann nun das Aufwärmprogramm ohne Komplikationen mitturnen. Anschließend gibt es 2-3 Übungen jeweils speziell auf die Problemzone abgestimmt, insgesamt etwa 9 Minuten. Zum Schluss werden die beanspruchten Muskelgruppen gedehnt. Und nach knapp 15 Minuten bin ich stolz wie Oskar, weil ich meinen Tag mit Gymnastik begonnen habe 🙂 Und dann gibt es da eine Vorturnerin, die hat so ein strahlendes Lächeln, dass ich richtig gute Laune kriege.

Insgesamt 15 Minuten klingt nicht besonders viel, etwa 9 Minuten reine Gymnastikzeit geradezu lachhaft. Aber hallo, wenn jemand so untrainiert ist wie ich, ist eine Viertelstunde turnen schon eine echte Herausforderung. Und ich komme tatsächlich ins Schwitzen. Aber 15 Minuten lassen sich gut durchhalten, auch wenn ich manchmal schon dachte: Warum mach ich das hier?

Die einzelnen Übungen sind prima erklärt, das Tempo ist so, dass es mich fordert, ohne mich zu töten. Platz benötigt man auch nicht besonders viel. Es lässt sich also gut in jedem halbwegs geräumigen Zimmer mitturnen. Einziger Nachteil: Die Vorturnerinnen turnen nicht spiegelverkehrt. Das heißt, wenn angesagt wird „nach rechts“, dann bewegt sich die gesamte Truppe aus meiner Sicht nach links (aus deren Sicht natürlich nach rechts). Das ist gewöhnungsbedürftigt, aber da die Übungen keine komplizierten Choreographien beinhalten, hat man das schnell raus.

Fazit: Die Kurzprogramme sind genau  das Richtige, wenn man sich – wie ich – langsam ans regelmäßige Sporteln gewöhnen will. Und irgendwann schaffe ich auch noch das Intensivprogramm …

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