Archive for Juli, 2010

Ich watche mein weight jetzt auch …

Donnerstag, Juli 29th, 2010

Nachdem ich schwaches Weib immer wieder bösen verführerischen Nahrungsmitteln – meist mit vielen Kalorien – nachgegeben habe, setze ich mich nun auch gezielt dem Gruppendruck aus … Montag war ich das erste Mal in einer Weight-Watcher-Gruppe. Und damit ich es mir nicht anders überlege, habe ich gleich meinen Monatspass plus bezahlt und das Basis-Paket erworben, bin dafür schlappe 58 Euro losgeworden. Trotz Sommerferien saßen 14 Frauen in der Gruppe. Eine davon bekam die Goldmitgliedschaft – heißt, sie hat ihr Wunschgewicht erreicht und gehalten. Eine ging in die Gewicht-Halte-Phase. Und eine hatte den 5-%-Abnahme-Dings erreicht. Das war doch sehr motivierend. Allerdings habe ich auch erfahren, dass meine geliebten Käsespätzle 19 Punkte haben (was verdammt viel ist, wenn man am Tag nur 34 Punkte verfuttern darf). Meine Lieblingspizza hat sogar 23 Punkte. Gut, dass ich Pizza und Käsespätzle nicht soo oft esse 😉

Heute zähle ich bereits den dritten Tag Punkte und habe ein Kilo runter (auch wenn das vermutlich überwiegend Wasser ist … aber egal, das spornt an). Viel Gemüse – heute versuche ich mich an Schmorgurken – und Salat, Eichblatt aus dem Garten, garantiert biologisch-dynamisch, dafür bürgen diverse Schnecken …

Alles in allem scheint es, als sei nicht nur das Anfuttern der diversen Kilos teuer gewesen, sondern auch das wieder Runterkriegen ist mit Kosten verbunden.

Wie kann man sein Gewicht eigentlich halten?

Freitag, Juli 23rd, 2010

Nicht, dass ich schon so weit wäre an das Halten zu Denken:-)) – aber wenn ich mal soweit bin, haben Forscher mit dem  Deutschen Gewichtskontrollregister (DGKR) hoffentlich herausgefunden, wie das geht. Mit dem Register will man Licht ins Dunkle bringen will: Warum schaffen es manche, ihr Gewicht zuhalten, aber sehr viel nicht? Welche Einflussfaktoren gibt es gegen den Jojo-Effekt? Wer mindestens ein Jahr einen Gewichtsverlust von mindestens 10% halten konnte, kann noch an der Studie teilnehmen, mehr Infos: http://www.gewicht-halten.de.

Frauen spinnen eben doch

Mittwoch, Juli 21st, 2010

Frauen haben eine tiefsitzende Gewichtsangst, selbst wenn sie Normalgewicht haben und völlig frei von Essstörungen sind. Das entdeckten Forscher der Brigham Young University zufällig auf der Suche nach gesunden Probandinnen als Vergleichsgruppe für Patientinnen mit Anorexi und Bulimie. Als die Forscher den gesunden Frauen Bilder von stark übergewichtigen Frauen zeigten, begann es in den Bereichen des Gehirns zu brodeln, die für Identität und Selbstreflexion zuständig sind. Männer ließen entsprechend Fotos übrigens kalt. (gelesen in der neuen Psychologie heute vom August 2010, S. 64)

Damit ist auch geklärt, warum selbst superschlanke Frauen ständig an ihrer Figur rummäkeln, während sie an einem einsamen Salatblatt ohne Dressing mümmeln.

(Interessantes, wenn hier wohl nicht relevantes Detail am Rande: Die Brigham Young University ist eine konfessionelle Universität im Besitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. An der Uni hat Stephenie Meyer studiert, die „Biss“-Autorin, sagt Wikipedia.)

Ohne Kopf bleibt der Bauch

Montag, Juli 19th, 2010

Meine innere Schlampe macht mir gerade einen dicken Strich durch meine Strand-Rechnung. Sie räkelt sich bei der Hitze im Schatten und sieht einfach nicht ein, dass es ohne Punkte zählen nicht funktioniert. Letzten Donnerstag hatte ich zwar 100 Gramm weniger (und bin jetzt bei 81,7), aber so richtig rund läuft es nicht. Ich zähle nicht, ich schätze nur und peile über den Daumen und dann lass ich es ab dem Nachmittag einfach ganz bleiben mit meinen Bemühungen um ein ausgeglichenes Punktekonto. Eine Weile habe ich mit dem Points-Journal experimentiert. Könnte ja sein, dass das Ritual, in ein echtes Buch zu schreiben, besser funktioniert. Das hat auch 1 Woche gut geklappt, jetzt schlamper ich genauso rum, wie mit dem Online-Programm.
Ich stelle immer wieder fest: Ohne Kopf funktioniert es nicht. Und der ist zur Zeit leider mit einigen Herausforderungen des Lebens beschäftigt, die nichts mit Abnehmen zu tun haben. Manchmal ist das einfach so. Vielleicht sollte ich das akzeptieren, abhaken und weitermachen, wenn ich wieder den Nerv dazu habe. Ich habe ja eigentlich keine Kilo-Deadline am Tag X. Also. Hmpf. Frustig ist es dennoch. Am besten läuft es, wenn ich innerlich ausgeglichen bin und den Kopf frei habe. Das ist quasi der Idealzustand für’s Abnehmen:-). Den erreiche ich leider nicht sehr oft (weshalb sich das hier so gefühlte Ewigkeiten hinzieht…). Nur wenn ich eine Weile richtig „drin“ bin im Programm, dann läuft das WW-Leben quasi schon auf Automatik, dann schaff ich es sogar in stressigen Zeiten am Ball zu bleiben. WW-Routine, das brauche ich mal wieder. 🙂 Und ohne Aufschreiben geht es nicht: Also ab jetzt: Aufschreiben! Alles! Jeden einzelne Point! Jeden! (#MantraMantra)

Die Angst der Dicken vor dem Strand

Freitag, Juli 2nd, 2010

Ja, ja: Der Strandurlaub rückt bedrohlich näher. Und ich bin immer noch eine einzige große Problemzone zwischen Brust und Fußgelenk. Auch wenn ich gestern bei Weightwatchers „nur noch“ 82 Kilo auf die Waage brachte (immerhin 1,2 Kilo weniger,  fast 10 Kilo seit Januar – juchuu!): Mit der Bikinifigur wird es bei mir frühestens was im nächsten Leben. Über einen Tschador  (Kalaueralarm!) diskutiere ich aber auch nicht mit mir. Also: Strand, Sonne – und natürlich Badeanzug bzw. Tankini, die praktischste und tollste Erfindung seit dem fettarmen Joghurt – ich komme!

Ich bin ja auch noch dieser klassische Apfeltyp, was heißt: Dicker Bauch. Bei Gerry Weber nennen sie den Hosenschnitt für diese Figur: „komfortable Taille, schlanke Beine“. So kann man das natürlich auch sehen :-)).  Da hilft ein Rock leider nur bedingt weiter beim dezenten Kaschieren. Die Birnentypen können ihre wonnigen Oberschenkel wenigsten unter einem Pareo hübsch wegkaschieren und wirken damit am Strand stilvoll schlank.  Hilfe! Bis Anfang August will ich unter 80 Kilo sein. Mal sehen, ob der Strand ausreichend Motivation ist für dieses Ziel :-).