Genussvolle Urlaubspfunde

Seit gestern Nacht bin ich wieder in Berlin. Heute morgen war ich auf das Schlimmste gefasst – gefühlte 5 Kilo mehr – aber es waren „nur“ 1,6 Kilo: 83,4. Damit kann ich leben.:-) Denn dass der Genuss von

  • Schollenfilets (wahlweise in Butter oder Schinkenspeck gebraten),
  • Friesenwaffeln (mit hausgemachten Pflaumenkompott und frischer Sahne),
  • Kuh- und Schafskäse direkt vom Milchbauern,
  • Matjes in vielen köstlichen Varianten,
  • dazwischen eine „Tote Tante“ (heiße Schokolade mit Rum und Sahnehäubchen)
  • und vielem mehr

nicht ohne Folgen bleiben würde, war klar. Ja, wir haben uns auf viele lohnende kulinarische Abenteuer begeben. Und deshalb weiß ich jetzt auch, was friesischer Kohlpudding ist. (Eigentlich nichts anderes als Kohlroulade. Der Weißkohl wird aber wie bei einer Lasagne geschichtet. Wieso das Pudding heißt, hat sich mir nicht wirklich erschlossen.)

Vielleicht war das Ergebnis auf der Waage auch deshalb noch erträglich, weil wir uns recht viel bewegt haben. Das diesmal nicht sehr sonnige Wetter auf Föhr (die „friesische Karibik“ war nicht sehr karibisch) hat dazu geführt, dass wir viel Fahrrad gefahren und sehr viel Spazieren gegangen sind – faul am Strand liegen war die totale Ausnahme. Zwischen 5-10 Aktivpunkte habe ich mir jeden Tag erlaufen und erfahren – das sagte zumindest mein praktischer Weightwatchers-Schrittzähler. Aber mal vom Schrittzähler abgesehen habe ich mir Urlaub vom Punktezählen genommen. Heute bin ich wieder im Büro. Die Arbeit hat mich wieder. Und das Pointstagebuch auch. Mal sehen, wie schnell ich die Urlaubspfunde loswerde!

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