Archive for März, 2011

Ich hab’s getan …

Donnerstag, März 17th, 2011

Ich hab mich für den Anfängerreitkurs im Reitzentrum Reken angemeldet. Ich hab vorher nie was erwähnt bzw. gepostet, weil ich ja nicht wusste, ob’s klappt 😉 Aber ich hatte mir versprochen, wenn ich die 90-Kilo-Grenze knacke, buche ich den Reitkurs. Ich wollte schon als Kind reiten, aber da meine Mutter Pferde doof und deren Geruch eklig findet, ist daraus nie was geworden. In Berlin war Reiten lange Zeit zu teuer für mich und dann war ich irgendwann zu dick – erst gefühlt und dann wirklich. Denn die meisten Reithallen, Kursanbieter etc. haben eine Pferdebelastungsobergrenze, die je nach Anbieter zwischen 80 und 90 Kilo schwankt (der Reitkurs beim Unisport scheiterte beispielsweise an der 80-Kilo-Grenze – keine Ahnung, was große, muskulöse Männer machen, vielleicht stattdessen Motorrad fahren). In Reken bieten sie den Kurs zwar auch für Leute über 90 Kilo an. Aber dann muss man sich anmelden und ein „Schwerlastpferd“ vorbestellen. Und das war mir einfach peinlich … Außerdem ist so eine Wunscherfüllung, die nicht mit essen, sondern mit Sport zu tun hat, natürlich eine super Motivation. Und da ich endlich, endlich seit 5 Tagen unter 90 Kilo bin, fand ich’s an der Zeit mich anzumelden. Der Kurs ist Anfang September und bis dahin will ich nicht mehr als 80 Kilo wiegen. Und dann geht’s total beschwingt und leicht aufs Pferd (und hoffentlich nicht genauso schnell, beschwingt und leicht wieder runter – padauz …)

Kampf dem Jojo.

Samstag, März 12th, 2011

Ja, mich gibt es auch noch. Ich zähle keine Punkte mehr. Und vermisse es auch nicht wirklich:-). Leider habe ich seit meiner Punktezählabstinenz wieder zugenommen. Seufz. Der böse Jojo war da und hat mir ca. 3 Kilo beschert. (Was auch daran lag, dass ich unglaublich viel Arbeitsstress habe und mein Essverhalten dann einfach nicht im Griff. Ich arbeite daran. Es war faktisch einfach zu viel Energie. Seufz.)

Dafür sportle ich seit Anfang des Jahres sehr brav und diszipliniert 3 x die Woche in einem Fitnessstudio, das ähnlich funktioniert wie Mrs. Sporty. Es heißt CURVES und ist ansich das Original aus Amerika. Das heißt, es gibt CURVES schon deutlich länger,  das Unternehmen ist weltweit ziemlich verbreitet und erfolgreich. Aber 8 Geräte und 8 Stepper stehen dort auch.

Mit Curves habe ich immerhin mehrere Zentimeter an meinen Oberschenkeln verloren (cool!), deutlich weniger Cellulite, alles ist insgesamt straffer – und ich habe minimal bessere Fettprozentwerte.Aber zugenommen habe ich eben dennoch. Ich esse zurzeit einfach zuviel. Da müsste ich deutlich mehr strampeln, um das Zuviel an Energie zu kompensieren.

Ich versuche beim Blick auf die Waage nicht nervös zu werden und NICHT wieder mit einer Diät anzufangen, weil ich wirklich das Gewicht halten lernen will. In Anbetracht dessen, dass ja weniger als 10% aller Diätgeplagten ihr Gewicht auch wirklich halten, ist das weniger trivial als es sich liest, denke ich (und merke ich). Ich möchte bis zum Sommer mein Gewicht halten. Das muss doch zu schaffen sein!

Achso: Auf Schokolade verzichte ich diesmal auch in der Fastenzeit. Für eine Schokoholikerin ist das schlimm genug;-).

Fastenzeit

Montag, März 7th, 2011

Dieses Blog ist nicht tot … lag aber zugegebenermaßen lange im Koma. Ich nicht. Ich war beschäftigt, allerdings nicht immer mit Punktezählen. An den Weihnachtsfeiertagen habe ich irgendwann das Nein-Sagen aufgegeben, habe kapituliert 🙁 Aber immerhin habe ich dank tapferer Nein-Sager-Bemühungen dieses Jahr nur ein Pfund über Weihnachten zugelegt. Das ist ja schon mal ein Erfolg. Aber seitdem fällt es mir schwer, wieder ins Punktezählen reinzukommen. Nicht, dass ich überhaupt nicht zählen würde, aber immer wieder reißen mich kleinere (z. B. mein Geburtstag) und größere Ereignisse (z. B. ein 5-tägiger Mutterbesuch) aus meiner Punkte-Routine. Deshalb umkreise ich immer noch die 90-Kilo-Schwelle wie eine Fliege den Hundehaufen. Bin mal drüber, mal drunter (dann freu ich mich), dann wieder ein bisschen drüber …

Aber nun wird alles anders. Morgen beginnt die Fastenzeit (das närrische Treiben habe ich mir ersparrt, obwohl die Jecken inzwischen auch in Berlin ihr Unwesen treiben, aber ich bin nicht umsonst vor über 25 Jahren aus dem Rheinland nach Berlin geflohen). Marion und ich nutzen die Fasten Zeit jedes Jahr, um liebe, aber schädliche oder einfach nur sinnlose Gewohnheiten zu durchbrechen. Das bedeutet im Klartext: Kein Fernsehen, keine Computerspiele (stattdessen mehr „Qualitätszeit“), kein Alkohol oder andere Drogen 😉 also auch keine Schokolode, bzw. überhaupt nichts Süßes und kein Fleisch. Das klingt erst mal schlimm, aber ich freu mich richtig drauf. Denn in der Fastenzeit fühle ich mich gesünder, schaffe viel mehr von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe und bin am Ende stolz, wenn ich durchgehalten habe.

Und Ostern gibt’s ganz klassisch Lamm und einen leckeren, leckeren Nachtisch …