Fastenzeit

Dieses Blog ist nicht tot … lag aber zugegebenermaßen lange im Koma. Ich nicht. Ich war beschäftigt, allerdings nicht immer mit Punktezählen. An den Weihnachtsfeiertagen habe ich irgendwann das Nein-Sagen aufgegeben, habe kapituliert 🙁 Aber immerhin habe ich dank tapferer Nein-Sager-Bemühungen dieses Jahr nur ein Pfund über Weihnachten zugelegt. Das ist ja schon mal ein Erfolg. Aber seitdem fällt es mir schwer, wieder ins Punktezählen reinzukommen. Nicht, dass ich überhaupt nicht zählen würde, aber immer wieder reißen mich kleinere (z. B. mein Geburtstag) und größere Ereignisse (z. B. ein 5-tägiger Mutterbesuch) aus meiner Punkte-Routine. Deshalb umkreise ich immer noch die 90-Kilo-Schwelle wie eine Fliege den Hundehaufen. Bin mal drüber, mal drunter (dann freu ich mich), dann wieder ein bisschen drüber …

Aber nun wird alles anders. Morgen beginnt die Fastenzeit (das närrische Treiben habe ich mir ersparrt, obwohl die Jecken inzwischen auch in Berlin ihr Unwesen treiben, aber ich bin nicht umsonst vor über 25 Jahren aus dem Rheinland nach Berlin geflohen). Marion und ich nutzen die Fasten Zeit jedes Jahr, um liebe, aber schädliche oder einfach nur sinnlose Gewohnheiten zu durchbrechen. Das bedeutet im Klartext: Kein Fernsehen, keine Computerspiele (stattdessen mehr „Qualitätszeit“), kein Alkohol oder andere Drogen 😉 also auch keine Schokolode, bzw. überhaupt nichts Süßes und kein Fleisch. Das klingt erst mal schlimm, aber ich freu mich richtig drauf. Denn in der Fastenzeit fühle ich mich gesünder, schaffe viel mehr von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe und bin am Ende stolz, wenn ich durchgehalten habe.

Und Ostern gibt’s ganz klassisch Lamm und einen leckeren, leckeren Nachtisch …

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