Archive for the ‘Bewegung’ Category

Es hilft ja alles nix.

Mittwoch, April 27th, 2011

Gestern hab ich mich wieder bei Weightwatchers online angemeldet. Die gute Nachricht: Motivationstechnisch hat mir die Zählpause richtig gut getan, und nach der Schokoladeneiervöllerei der Feiertage hatte ich jetzt einen richtigen guten Start. Will sagen: Es fällt mir nicht schwer, wieder Punkte zu zählen. Nachdem ich ja Ende 2010 so vollkommen die Nase voll hatte von der Pointsbuchhaltung, finde ich es gerade völlig ok. Kein innerer Widerwille. Uff. Es hat (mal wieder) „Klick“ gemacht. Ohne „Klick“ geht’s nicht – und aus meiner Erfahrung heraus kann man diesen inneren Klick auch nicht erzwingen.

Tja. War auch nötig, dass der Klick kommt. Wochenlang hielt ich nach einer ersten Zunahme von ca. 3 Kilo leidlich mein Gewicht, aber nach Konferenz (selbst gebackener Kuchen galore!), Urlaub und Ostern hatte ich jetzt so zugelegt, dass ich das große, innere Bedürfnis nach einer Notbremse hatte:-). Bei WW weiß ich, wie’s geht. Ich habe jetzt ein Online-Abo für drei Monate und hoffe in dieser Zeit mein Anfangs-Jahresgewicht von something about 81 wieder zu erlangen. Danach will ich erneut versuchen, mein Gewicht einfach „nur“ zu halten. Hat ja bis jetzt alles andere als gut geklappt. 🙁

Was weiterhin gut klappt ist mein Bewegungsziel für 2011: Mindestens 2-3 Mal die Woche tue ich was. Sportstudio, Tanzen oder so.

Kampf dem Jojo.

Samstag, März 12th, 2011

Ja, mich gibt es auch noch. Ich zähle keine Punkte mehr. Und vermisse es auch nicht wirklich:-). Leider habe ich seit meiner Punktezählabstinenz wieder zugenommen. Seufz. Der böse Jojo war da und hat mir ca. 3 Kilo beschert. (Was auch daran lag, dass ich unglaublich viel Arbeitsstress habe und mein Essverhalten dann einfach nicht im Griff. Ich arbeite daran. Es war faktisch einfach zu viel Energie. Seufz.)

Dafür sportle ich seit Anfang des Jahres sehr brav und diszipliniert 3 x die Woche in einem Fitnessstudio, das ähnlich funktioniert wie Mrs. Sporty. Es heißt CURVES und ist ansich das Original aus Amerika. Das heißt, es gibt CURVES schon deutlich länger,  das Unternehmen ist weltweit ziemlich verbreitet und erfolgreich. Aber 8 Geräte und 8 Stepper stehen dort auch.

Mit Curves habe ich immerhin mehrere Zentimeter an meinen Oberschenkeln verloren (cool!), deutlich weniger Cellulite, alles ist insgesamt straffer – und ich habe minimal bessere Fettprozentwerte.Aber zugenommen habe ich eben dennoch. Ich esse zurzeit einfach zuviel. Da müsste ich deutlich mehr strampeln, um das Zuviel an Energie zu kompensieren.

Ich versuche beim Blick auf die Waage nicht nervös zu werden und NICHT wieder mit einer Diät anzufangen, weil ich wirklich das Gewicht halten lernen will. In Anbetracht dessen, dass ja weniger als 10% aller Diätgeplagten ihr Gewicht auch wirklich halten, ist das weniger trivial als es sich liest, denke ich (und merke ich). Ich möchte bis zum Sommer mein Gewicht halten. Das muss doch zu schaffen sein!

Achso: Auf Schokolade verzichte ich diesmal auch in der Fastenzeit. Für eine Schokoholikerin ist das schlimm genug;-).

Bloß 200 g weniger – und jetzt erst mal Urlaub

Dienstag, August 31st, 2010

Gestern zeigte die Waage beim WW-Treffen bloß 200 g weniger – aber daran ist nur mein blöder Zyklus schuld. Morgen oder übermorgen kriege ich meine Tage und vorher speichert mein Körper Wasser wie ein Kamel vor einer Wüstentour 🙁

Aber morgen geht’s ab in den Urlaub. Österreich, Berge, Wandern – also gute Voraussetzungen, um auch im Urlaub weiter abzunehmen. Die bösen Fallen wie Österreichische Süßspeisen, Bergkäse und Wandern zur nächsten Jausenstation mit deftigen Spezialitäten werde ich zu umgehen versuchen – nicht immer und nicht überall, denn das ist ja Urlaub und kein Straflager, aber so, dass ich nicht zu-, sondern abnehme.

Mit diesen guten Vorsätzen verabschiede ich mich für die nächsten drei Wochen (und hoffe, dass Petrus mir keinen Strich durch mein Outdoor-Sport-Programm macht).

Genussvolle Urlaubspfunde

Montag, August 23rd, 2010

Seit gestern Nacht bin ich wieder in Berlin. Heute morgen war ich auf das Schlimmste gefasst – gefühlte 5 Kilo mehr – aber es waren „nur“ 1,6 Kilo: 83,4. Damit kann ich leben.:-) Denn dass der Genuss von

  • Schollenfilets (wahlweise in Butter oder Schinkenspeck gebraten),
  • Friesenwaffeln (mit hausgemachten Pflaumenkompott und frischer Sahne),
  • Kuh- und Schafskäse direkt vom Milchbauern,
  • Matjes in vielen köstlichen Varianten,
  • dazwischen eine „Tote Tante“ (heiße Schokolade mit Rum und Sahnehäubchen)
  • und vielem mehr

nicht ohne Folgen bleiben würde, war klar. Ja, wir haben uns auf viele lohnende kulinarische Abenteuer begeben. Und deshalb weiß ich jetzt auch, was friesischer Kohlpudding ist. (Eigentlich nichts anderes als Kohlroulade. Der Weißkohl wird aber wie bei einer Lasagne geschichtet. Wieso das Pudding heißt, hat sich mir nicht wirklich erschlossen.)

Vielleicht war das Ergebnis auf der Waage auch deshalb noch erträglich, weil wir uns recht viel bewegt haben. Das diesmal nicht sehr sonnige Wetter auf Föhr (die „friesische Karibik“ war nicht sehr karibisch) hat dazu geführt, dass wir viel Fahrrad gefahren und sehr viel Spazieren gegangen sind – faul am Strand liegen war die totale Ausnahme. Zwischen 5-10 Aktivpunkte habe ich mir jeden Tag erlaufen und erfahren – das sagte zumindest mein praktischer Weightwatchers-Schrittzähler. Aber mal vom Schrittzähler abgesehen habe ich mir Urlaub vom Punktezählen genommen. Heute bin ich wieder im Büro. Die Arbeit hat mich wieder. Und das Pointstagebuch auch. Mal sehen, wie schnell ich die Urlaubspfunde loswerde!

Sport zum Frühstück

Mittwoch, Juni 30th, 2010

Meine Diät nimmt sich grade eine Auszeit – aber dafür sportel ich ganz tapfer jeden Morgen. Ich habe mir schon vor längerem eine DVD zugelegt mit einem kleinen, aber feinen Gymnastik-Programm: Schlank & Fit – Kurz- und Intensivprogramm. Die DVD gehört zur Telegym-Reihe, die auch auf BR, BR alpha und einsplus ausgestrahlt wird.

Insgesamt 2 DVDs sind in dem Paket: eine mit 6 Kurzprogrammen und eine mit einem 45-minüten Intensivprogramm. Davon, das Intensivprogramm durchzuhalten, bin ich noch meilenweit entfernt. Deshalb durchhopse ich also jeden Morgen eins der Kurzprogramme. Die beschäftigen sich mit jeweils einer „Problemzone“: Beine, Bauch, Hüften, Taille, Po und Brust. Zu Beginn stehen jeweils ca. 3 Minuten aufwärmen. Es gibt zwei verschiedene Aufwärmprogramme, eins von beiden vor jedem Kurzprogramm. Erst dachte ich, bloß zwei verschiedene Aufwärmprogramme seien langweilig, aber inzwischen habe ich den Vorteil erkannt: Nach drei Wochen hopsen habe ich endlich kapiert, wohin ich welches Bein bzw. welchen Arm schwenken muss, und kann nun das Aufwärmprogramm ohne Komplikationen mitturnen. Anschließend gibt es 2-3 Übungen jeweils speziell auf die Problemzone abgestimmt, insgesamt etwa 9 Minuten. Zum Schluss werden die beanspruchten Muskelgruppen gedehnt. Und nach knapp 15 Minuten bin ich stolz wie Oskar, weil ich meinen Tag mit Gymnastik begonnen habe 🙂 Und dann gibt es da eine Vorturnerin, die hat so ein strahlendes Lächeln, dass ich richtig gute Laune kriege.

Insgesamt 15 Minuten klingt nicht besonders viel, etwa 9 Minuten reine Gymnastikzeit geradezu lachhaft. Aber hallo, wenn jemand so untrainiert ist wie ich, ist eine Viertelstunde turnen schon eine echte Herausforderung. Und ich komme tatsächlich ins Schwitzen. Aber 15 Minuten lassen sich gut durchhalten, auch wenn ich manchmal schon dachte: Warum mach ich das hier?

Die einzelnen Übungen sind prima erklärt, das Tempo ist so, dass es mich fordert, ohne mich zu töten. Platz benötigt man auch nicht besonders viel. Es lässt sich also gut in jedem halbwegs geräumigen Zimmer mitturnen. Einziger Nachteil: Die Vorturnerinnen turnen nicht spiegelverkehrt. Das heißt, wenn angesagt wird „nach rechts“, dann bewegt sich die gesamte Truppe aus meiner Sicht nach links (aus deren Sicht natürlich nach rechts). Das ist gewöhnungsbedürftigt, aber da die Übungen keine komplizierten Choreographien beinhalten, hat man das schnell raus.

Fazit: Die Kurzprogramme sind genau  das Richtige, wenn man sich – wie ich – langsam ans regelmäßige Sporteln gewöhnen will. Und irgendwann schaffe ich auch noch das Intensivprogramm …

Badeanzug-Blues

Samstag, Dezember 26th, 2009

Über die Feiertage bin ich in Aachen – meine Schwester nennt das scherzhaft „Mutterdienst“ (während sie den Bauch in die karibische Sonne hält). Die Gelegenheit, dachte ich, die Carolus-Thermen auszuprobieren. Da ich wie immer auf den letzten Drücker meine Sachen gepackt habe, habe ich den falschen Badeanzug erwischt (Größe 42 … seufz, da hab ich mal reingepasst). Also bin ich am Heiligen Vormittag auf die Pirsch nach einem Badeanzug gegangen. „Versuch’s mal im Kaufhof“, meinte meine witzige, Größe 42 tragende Mutter. Die Auswahl an Badeanzügen im Kaufhof war, trotz Winter, beträchtlich – bis Größe 44. Ab Größe 46 gab’s nur noch das Modell „recycelter Hartschalenkoffer“. Das sind die, die dort, wo eine Frau ihren Busen unterbringen will, Schaumstoffschalen haben, die nach vorne mehr oder minder spitz zulaufen und grundsätzlich nie da sind, wo mein Busen ist. Außerdem bestechen diese Modelle durch ausgesuchte Farben und Muster: Dunkelblau mit Türkis, entweder großflächig abstrakt oder großformatig floral. Und eigentlich nur tragbar, wenn man über 80 und erblindet ist. Einen gab’s in Pink-Rot. Ich sah aus wie ein überdimensioniertes Monsterbonbon (Monster wegen der beiden Hörner, wo eigentlich mein Busen sich zart runden sollte). Seltsamerweise sind diese Badeanzüge am Rücken genau so weit ausgeschnitten, dass die Speckrolle zwischen Taille und Schulterblättern sich schwungvoll über den Rand des Anzugs wölben kann. Wer will denn so was? Bei C&A gleiche Modelle, andere Farben: schwarz-großformatig-floral-gelb-glitzernd-gold und schwarz-leopard.

Immer tiefer in eine Winterspeck-Depression versinkend, machte ich mich auf den Weg zum Bus (und strich den Café-Besuch eingedenk meiner Vorräte, die ich unter dem Hemd mit mir rumschleppe). Die Peripherie meine Sichtfeldes wurde von einem Schriftzug gestreift, den ich sonst ignoriere, (weil ich die Klamotten ziemlich öde finde). Ich war schon fast dran vorbei, als mich ein Fünkchen Hoffnung anflog. Ich ging zurück und öffnete die Tür zu Ulla Popken. Ein oder zwei Badeanzüge hätten sie wohl da. Mein kleines – zugegeben nicht sehr originelles – Scherzchen, einer würde mir schon reichen, quittierte die Dame hinterm Verkaufstresen mit zusammengepressten Lippen – na ja, um halb zwei am Heiligen Abend stand ihr der Sinn vermutlich nicht mehr nach Geplänkel mit der Kundschaft. Aber immerhin machte sie sich auf die Suche nach dem Badeanzug. Und siehe da, sie wurde fündig. Passend zum Datum schickte ich ein kleines Dankesgebet gen Himmel. Schwarz, schlicht, ein kleiner neckischer Reißverschluss am Dekolleté, keine recycelten Kofferdeckel auf Brusthöhe – und er passt.

Nun kann ich doch noch in die Carolus-Thermen – vorausgesetzt ich treibe noch ein paar Badelatschen auf, die habe ich nämlich auch vergessen.

Taten statt Schwarten

Montag, November 2nd, 2009

Ich habe mal wieder vorbildlich die Zeit an der Ostsee genutzt, um mir Winterspeck anzufuttern: 106,4 … <heulseufzkreisch> Aber bis Weihnachten will ich deutlich näher an die 100, also mindestens unter 103. Das sollte doch zu schaffen sein. Heute Morgen hab ich also artig ein Müsli mit Obst gemümmelt statt Käse- und Wurststulle und Eierpfannkuchen (die Marion heute gefrühstückt) hat. Morgen früh haben wir (Marion und ich) uns für McFit verabredet – seit Monaten mal wieder Sport (wird wahrscheinlich deprimierend). Angesichts dessen dass ich beim Einschlafen manchmal das Gefühl habe, mein eigenes Körpergewicht erdrückt mich und raubt mir den Atem, ist das erste angepeilte Hauptziel: UHU! (Also Unter HUndert). Und November ist eine gute Zeit dafür. Ich habe im Moment kaum Aufträge, kann mich also – neben dem Romanschreiben – auf Sport, gesunde Ernährung und Abnehmen konzentrieren. In diesem Sinne: Taten statt Schwarten!!!

Gute Vorsätze reloaded

Sonntag, November 1st, 2009

So geht das ja nicht weiter. Ab morgen wird bei mir wieder gewogen und zumindest protokolliert (!!) , was ich esse und trinke. Wahrscheinlich wird das auf die Waage steigen ein (hoffentlich) heilsamer Schock. Die unter 80 kann ich mir realistischerweise für 2009  komplett abschminken, ferne Träume des Sommers adé….aber vielleicht eine 85,x bis zum 31. 12.09? Ich will ja bescheiden bleiben. Und außerdem steht die Winter-, Weihnachtsmarkt-, Plätzchen- und Glühweinzeit vor der Tür. Da wäre das schon ein großer Erfolg. Immerhin vermelde ich, dass ich seit 10 Tagen wieder regelmäßig zu Mrs. Sporty gehe, besser als nüscht, nicht?

Frühstücksworkout

Donnerstag, September 24th, 2009

Ich hab’s getan: ich habe die Telegym DVD 19+20 „Schlank & fit: Kurz- und Intensivprogramme“ bestellt. Die 20 Minuten morgens mit dem Hund um den Block darf man nicht ungestraft Sport nennen (die Strafe sind die Pfunde auf den Hüften 🙂 ). Deshalb fange ich jetzt mit echtem Sport an. Der ursprüngliche Plan, eine Tai-Chi-DVD in der Bibliothek zu leihen, wurde von einem schlampigen Bibliotheksnutzer zunichte gemacht. Draußen stand zwar Tai Chi drauf, aber drinnen war Relaxen mit Yoga und Autogenem Training. Das sah zwar sehr entspannt aus, wie die VorturnerInnen auf dem Rücken lagen und tief ein- und ausatmeten, einmal, zweimal, dreimal, dann den linken Arm nach oben über den Kopf legten, wieder ein- und ausatmeten, einmal, zweimal … dann den Brustkorb hoben, ins Hohlkreuz gingen, ein- und ausatmeten, einmal … Aber mit dem Kalorienverbrauch kann man allenfalls den Genuss von virtueller Schokolade kompensieren.

Aber jetzt geht es richtig los, sobald Amazon die DVD schickt. Bis dahin laufe ich mit dem Hund um den Block …

86,2

Dienstag, September 22nd, 2009

Ich bin gestern wieder auf Weight Watchers umgestiegen. Das andere System ist in meiner momentanen von Deadlinepanik und Totalstress gezeichneten Phase nicht handhabbar. Zu kompliziert im Handling. Dafür gehe ich weiterhin brav ins Mrs. Sporty-Studio. 2-3 mal die Woche, auch jetzt, wo ich so gar keine Zeit habe:-).