Archive for the ‘Di’ Category

Fastenzeit

Montag, März 7th, 2011

Dieses Blog ist nicht tot … lag aber zugegebenermaßen lange im Koma. Ich nicht. Ich war beschäftigt, allerdings nicht immer mit Punktezählen. An den Weihnachtsfeiertagen habe ich irgendwann das Nein-Sagen aufgegeben, habe kapituliert 🙁 Aber immerhin habe ich dank tapferer Nein-Sager-Bemühungen dieses Jahr nur ein Pfund über Weihnachten zugelegt. Das ist ja schon mal ein Erfolg. Aber seitdem fällt es mir schwer, wieder ins Punktezählen reinzukommen. Nicht, dass ich überhaupt nicht zählen würde, aber immer wieder reißen mich kleinere (z. B. mein Geburtstag) und größere Ereignisse (z. B. ein 5-tägiger Mutterbesuch) aus meiner Punkte-Routine. Deshalb umkreise ich immer noch die 90-Kilo-Schwelle wie eine Fliege den Hundehaufen. Bin mal drüber, mal drunter (dann freu ich mich), dann wieder ein bisschen drüber …

Aber nun wird alles anders. Morgen beginnt die Fastenzeit (das närrische Treiben habe ich mir ersparrt, obwohl die Jecken inzwischen auch in Berlin ihr Unwesen treiben, aber ich bin nicht umsonst vor über 25 Jahren aus dem Rheinland nach Berlin geflohen). Marion und ich nutzen die Fasten Zeit jedes Jahr, um liebe, aber schädliche oder einfach nur sinnlose Gewohnheiten zu durchbrechen. Das bedeutet im Klartext: Kein Fernsehen, keine Computerspiele (stattdessen mehr „Qualitätszeit“), kein Alkohol oder andere Drogen 😉 also auch keine Schokolode, bzw. überhaupt nichts Süßes und kein Fleisch. Das klingt erst mal schlimm, aber ich freu mich richtig drauf. Denn in der Fastenzeit fühle ich mich gesünder, schaffe viel mehr von den Dingen, die ich mir vorgenommen habe und bin am Ende stolz, wenn ich durchgehalten habe.

Und Ostern gibt’s ganz klassisch Lamm und einen leckeren, leckeren Nachtisch …

Adé Punktebuchhaltung!

Montag, Dezember 27th, 2010

Das Ende des Jahres steht bevor – und es ist Zeit, Erfolge zu feiern und zu resümmieren, wie es denn so lief in Sachen Waagenwagnisse:-).

Insgesamt war 2010 kein schlechtes Jahr unter dem Aspekt Abnehmen. Letztes Jahr zur gleichen Zeit brachte ich fast 10 Kilo mehr auf die Waage. Gut, ich hatte mir mehr vorgenommen. Ich wollte noch 2010 unter 80 kommen. Das habe ich nicht geschafft. (Immerhin, am 23. 12. hatte ich 79,9 – und konnte der Zahl 7 wenigstens mal „Guten Tag“ sagen:-) Aber auch nur, weil ich einige Tage lang auf Fenchel und Zwieback umsteigen musste, da ich eine Magen-Darmverstimmung hatte.) Real pendle ich seit einigen Wochen zwischen 81 und 82 Kilo.Die hatte ich nach den nicht mal sehr üppigen Weihnachtstagen auch wieder auf der Waage.

Aber was soll ich sagen? Ich habe einfach keine Lust mehr auf Punkte zählen. Ich mache das mit kurzen Unterbrechungen seit Juni 2007, seither habe ich ca. 25 Kilo Gewicht verloren, ist doch klasse, oder? Aber letztendlich murkle ich seit Juni mit dem Points zählen rum, mal klappt es wieder eine Woche, dann wieder nicht. Ich habe wirklich eine unterentwickelte Buchhalterseele (fragt meinen Steuerberater), und ohne Controlling funktioniert WeightWatchers einfach nicht.

Meine größten Erfolge hatte ich, als ich 2007/2008 sehr regelmäßig und fleißig in ein Fitnessstudio ging, und neben Muskelaufbau auch Spinning und ähnliches gemacht habe. Viele Kalorien verbrennen und Muskeln aufbauen, die den Grundumsatz steigern – damit habe ich fabelhaft abgenommen, obwohl ich mich vielleicht nur zu 50% an das Punktesystem gehalten habe. Zugenommen habe ich, nachdem ich mit dem Sport aufgehört habe.

Seither funktioniert das Abnehmen nur, wenn ich mich ganz akribisch an das System halte. Und dazu habe ich nach fast 3 Jahren einfach keine Lust mehr.Noch frustrierender finde ich, dass ich, sobald ich aufhöre zu zählen, wieder zunehme.

Deshalb ist mein Projekt für 2011: Abnehmen, von mir aus auch ganz langsam. Aber lernen, ohne „Diätfeeling“ zu leben – und sich dennoch ausgewogen und gesund ernähren. Denn auch wenn WW keine Diät ist, sondern eine Ernährungsumstellung, ist mein Feeling durch die ständige Dokumentation doch genau das: Diät.

Ca. 5-10 Kilo (je nach optischem Ergebnis:-)) würde ich noch gerne schaffen. Insgesamt. Am liebsten über Sport und Bewegung, viel Obst und Gemüse. Möglichst kein Convenience mehr (wovon Weight Watchers auch reichlich anbietet). Und einfach darauf vertrauen, dass ich es ja eigentlich kann: Das „Richtig Essen“.

Über jedes Gramm weniger werde ich 2011 froh sein. Da werden die Kilos sicher nicht so purzeln. Vielleicht schaue ich auch eher auf die Zentimeter an der Taille. Mal sehen. Und dann will ich vor allem HALTEN lernen. Was sowieso noch einmal eine ganz andere Baustelle ist.

Kann natürlich sein, dass es nicht klappt, wenn der Jojo kommt – dann kann ich ja immer noch mit dem Punkte zählen wieder anfangen;-)….aber erst einmal wünsche ich mir, einfach nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, was ich esse und wie viel Kalorien es hat. Ansich weiß ich jetzt ja, was funktioniert, wovon ich satt werde, was „gut“ tut, und was nicht. Ob das nicht auch ohne ständige Kontrolle funktioniert? Ich will es versuchen.

Höflichkeit ist aller Pfunde Anfang

Freitag, Dezember 24th, 2010

… vor allem in der Weihnachtszeit, wenn man alle naselang eingeladen ist. Aus Höflichkeit ein Stückchen Kuchen nehmen, den Teller leer essen, die selbstgebackenen Kekse probieren, die geschenkten Dominosteine nicht weiterverschenken oder gar (was für ein Frevel!) in den Müll werfen, sondern selbst futtern. Und so summiert sich ein Pünktchen zum nächsten, ein Pfündchen folgten dem vorigen.

Ich übe mich jetzt im Neinsagen. Denn wenn ich mal genau hinsehe und -fühle, geht es mir nach dem zweiten Stück Kuchen nicht gut. Der leer gegessene Teller macht mich nicht mal vorübergehend glücklich, sondern wenn ich – wie unlängst – versuche, die zweite Portion, die ich mir hab geben lassen, weil es so lecker war, auch aufzuessen – eben aus Höflichkeit -, obwohl ich bereits nach dem zweiten Bissen bemerkt habe, dass ich pappensatt bin, dann geht es mir schlecht, und das teilweise im wörtlichen Sinne. Ich hab die Hälfte liegenlassen. Die Gastgeberin war zunächst irritiert und packte mir dann ein Doggy-bag. Marion hat sich am nächsten Morgen mit großem Appetit darüber hergemacht (kalter Hase 🙂 ) – und mir blieben die völlig überflüssigen Punkte erspart.

Tacheles …

Mittwoch, November 24th, 2010

Barbara hat sich beschwert, dass ich zwar hin und wieder was zu meinen Abnahmen verlauten lasse, aber die absoluten Kilos diskret verschweige. Jetzt rede bzw. blogge ich also Tacheles: Heute morgen betrug mein Lebendgewicht – nackig, vor dem ersten Kaffee und nach dem ersten Toilettengang – 92,9 Kilogramm. Montagabend bei den Weight Watchers betrug mein Lebendgewicht – nicht nackig, weit nach dem dritten Kaffee und nach dem zigsten Toilettengang an diesem Tage – 95,7 Kilogramm. Und damit kann ich eine positive Bilanz des 4-Tage-keine-Punkte-zählen-Experiments ziehen: Ich habe abgenommen. Aber das lag vermutlich daran, dass ich zwar, wenn es denn was gab, gefuttert habe, was das Buffet so hergab, aber dazwischen bin ich nicht zum Essen gekommen und ich bin rumgeflitzt, als würde ich dafür bezahlt – von morgens neun bis abends weit nach Mitternacht. Ohne die Rumflitzerei hätte das bestimmt nicht geklappt. Ab heute zähle ich wieder brav Punkte und habe mir zum Ziel gesetzt, bis Ende des Jahres auf der Weight-Watchers-Waage (angezogen und abends) unter 93 Kilo zu kommen (also 92,9 Kilo 😉 ) und zu Hause (nackig und morgens) unter 91 Kilo.

Punkte-Pause

Donnerstag, November 18th, 2010

Heute beginnt „Zerstöckelt – 1. Berliner Frauenkrimifestival„, das ich (und Barbara auch) mitorganisiert habe. Das heißt, ich werde gleich zum Veranstaltungsort Alte Pumpe sausen und Sonntagnachmittag aus dem Festivalstress wieder auftauchen.

Erst wollte ich schreiben, dass ich deshalb keine Zeit habe, Punkte zu zählen. Aber die Wahrheit ist: Zeit hätte ich, ich hab bloß keine Lust. Ich vertraue darauf, dass a) mein Unterbewusstes inzwischen so vertraut ist mit pointsarmen, gesunden Nahrungsmitteln, dass ich schon das Richtige auswählen werde und b) ich mich soviel bewege und hin- und herrenne, dass ich eine Menge Aktivpunkte schinde.

Ich werde berichten, wie das Experiment gelaufen ist.

Pointszählen reloaded mit Facebookmotivation

Montag, November 15th, 2010

Ja, ich bin wieder da. Also, rein pointstechnisch:-). Ich zähle endlich wieder Punkte! Und seither funzt es auch wieder. Gestartet bin ich vor knapp 2 Wochen mit 84,2. Böse Welt. Und ich war im Juni schon so nah am Jahresziel, der 80 Kilo Marke.  Mit Katharina, einer RPG-Freundin, jammerte ich im Facebook-Chat über unsere JoJo-Wiege-Erlebnisse. Katharina kam dann auf die Idee eine Art Wette zu machen. Schaffen wir bis Ende des Jahres unter XO-Kilo zu kommen? Ja, schaffen wir! Mein Ziel ist jetzt 79 Kilo. Und wenn wir es geschafft haben, winkt eine Belohnung:-). Auf schwarze Pädagogik haben wir nach einer längeren Diskussion verzichtet.

Heute Morgen waren es 82,2 (wobei ich am Freitag schon bei 81,4 war. Aber dann kam  die Weinmesse am Samstag. Wein haut wirklich rein. )

Ok. Ich habe Stand heute also nach 3,2 Kilo bis Silvester zu schaffen. Und das in der Hauptkalorienzeit des Jahres (Glühwein, Plätzchen & Co) – außerdem ist nächstes Wochenende unser Frauenkrimifestival mit einigen Gelegenheiten auf unmäßigen Kalorienzufuhr, gefolgt von noch einer weiteren Weinmesse, zu der wir am Samstag eingeladen wurden, gefolgt von mehreren Geburtstage – über Weihnachten und die Adventszeit wollen wir noch gar nicht reden. Aber wie heißt es so schön? Viel Feind, viel Ehr.

Richtig gut motivieren mich zurzeit nicht die WW-Frauen am Donnerstag, sondern einige Freundinnen auf Facebook. Ich werde dort angefeuert und heftigst gelobt, wenn ich wieder ein paar Gramm geschafft habe🙂. Das bringt wirklich was!

Ich hoffe, ich schaffe das Weinkilo bis zum nächsten offiziellen Wiegetag am Donnerstag.  

Schokoladenattacke

Sonntag, November 14th, 2010

Jetzt ist es passiert – nach 17 Wochen tapfer Punktezählen: Ich hatte gestern einen Schokoladenanfall. Dem fielen ein halbes Dutzend Amicelli, eine Tafel Ritter Sport mit Keks und ein Becher Mousse au Chocolat zum Opfer …

Aber ich kämpfe gerade auch unter erschwerten Bedingungen: Marions Mutter ist nach einem Oberschenkelhalsbruch einschl. gebrochenes linkes Handgelenk aus der Klinik wieder zu Hause und braucht im Moment eine 24-Stunden-Betreuung. Marion und ich wechseln uns ab, das heißt ich verbringe den größten Teil meiner Zeit bei der Mutter, weil ich auch von deren Küchentisch aus arbeiten kann. Und jetzt kommt das wirklich Schlimme: Die Mutter ist schokoladensüchtig. Das heißt, seit 5 Tagen bin ich unaufhörlich umzingelt von Schokolade. Bei mir kommt das Zeug erst gar nicht in die Wohnung – was nicht da ist, ess ich nicht 🙂 Aber hier … und da es ziemlich anstrengend ist, eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung zu leisten und sich hin und wieder ein kleines Früstchen einschleicht, unterlag gestern mein eiserner Wille der Gier nach dem fettigen, süßen Zeug.

Heute Morgen habe ich natürlich ein schlechtes Gewissen – und ein bisschen übel ist mir auch noch. Ich vertrage offenbar nicht mehr so viel fettes Schokozeug. Ganz hinten in meinem Kopf mault ein kleines Stimmchen „Wieso tust du dir überhaupt den ganzen Diät-Kram an. Lass es doch einfach“. Das Stimmchen kenn ich schon und ich lasse mich nicht beirren: Heute Morgen habe ich wieder brav meine Punkte aufgeschrieben – und zum Frühstück gibt’s Müsli mit Obst. Jetzt erst recht, jawoll!!

Trotz Stress geht’s weiter runter

Montag, Oktober 11th, 2010

Die letzten beiden Wochen waren ziemlich chaotisch und arbeitsintensiv. Mit Essen planen war nicht viel, zwischendrin hat Marion gekocht – danke, liebe Marion -, aber ich hatte so gut wie nie Zeit, mich ums Essen zu kümmern. Meine Waage beschrieb denn auch immer tapfer eine Wellenlinie – mal rauf, mal runter, hätte ich es grafisch abgebildet, hätte es mich verschärft an meinen Mathe-Leistungskurs erinnert, irgendwas mit Sinus und Kosinus und Amplitude und all das Zeug. Genauso glücklich wie damals Sinus- und Kosinusfunktionen hat mich das Auf und Ab auf der Waage gemacht 🙁 Aber ich habe tapfer weiter Punkte gezählt. Augen zu und durch, war mein Motto. Meine Ernährung war zwar ausgesprochen gemüsearm und Weight-Watchers-Schokoriegel-reich, aber allein der starre Blick auf die Punkte hat’s gebracht: in zwei Wochen 1,2 Kilo weniger. Zugegeben, ich war zweimal Schwimmen,und die letzten 3 Sonntage tapfer im Fitnessstudio und hin und wieder mit dem Hund eine längere Runde, aber ohne die Bewegung wäre ich wahrscheinlich mit meinem Schreibtischstuhl fest verwachsen – und wer will das schon …

Nur Wasser

Donnerstag, September 30th, 2010

… war’s gewesen, was mich gestern Morgen so erschreckte. Heute Morgen sind die 800g wieder weg und mit ihnen weitere 200 g. Dass einen was, was durchsichtig ist, weder spricht noch haut und null Kalorien hat, so bösartig in Panik versetzen und einem den Tag versauen kann, ist schon erstaunlich 😉

Viel wandern …

Mittwoch, September 29th, 2010

hilft viel. Und wenn man dann immer mal wieder vor geschlossenen Jausenstationen und Almrestaurants steht, weil man sich in der Strecke verschätzt hat, hilft das auch immens beim Abnehmen: 3,2 Kilo weniger.

Aber die Nachurlaubsphase ist echt hart. Nachdem ich so euphorisch mit über 3 Kilo weniger aus dem Urlaub zurückgekommen bin, habe ich in der letzten Woche nur 100 g abgenommen. Und da ich Huhn mich beim Eintragen ins Onlineprogramm vertippt habe – habe dort statt 100,6 tatsächlich 100,4 Kilo angegeben (da war der Wunsch vielleicht Vater des Gedankens), sagt mir das blöde Programm, ich hätte 100 g zugenommen. Es kann ja nicht wissen, dass ich einen Eingabefehler gemacht habe. Wieso nur 100 g runter sind? Tja, vielleicht das fehlende Wandern? Dabei habe ich, seit ich wieder aus dem Urlaub bin, morgens brav meine Viertelstunde Gymnastik gemacht, war zweimal mit dem Hund Walken und einmal im Fitnessstudio (dabei musste ich entsetzt feststellen, dass ich seit über einem Jahr nicht mehr dort gewesen bin – inzwischen gibts neue Karten und ein neues Schließsystem 🙂 )

Heute Morgen dann der Oberschock: 800 g mehr als gestern.Trotz Punkte eingehalten, Gymnastik und Spaziergang mit dem Hund. Das kann nur Wasser sein …