Archive for the ‘Di’ Category

Bloß 200 g weniger – und jetzt erst mal Urlaub

Dienstag, August 31st, 2010

Gestern zeigte die Waage beim WW-Treffen bloß 200 g weniger – aber daran ist nur mein blöder Zyklus schuld. Morgen oder übermorgen kriege ich meine Tage und vorher speichert mein Körper Wasser wie ein Kamel vor einer Wüstentour 🙁

Aber morgen geht’s ab in den Urlaub. Österreich, Berge, Wandern – also gute Voraussetzungen, um auch im Urlaub weiter abzunehmen. Die bösen Fallen wie Österreichische Süßspeisen, Bergkäse und Wandern zur nächsten Jausenstation mit deftigen Spezialitäten werde ich zu umgehen versuchen – nicht immer und nicht überall, denn das ist ja Urlaub und kein Straflager, aber so, dass ich nicht zu-, sondern abnehme.

Mit diesen guten Vorsätzen verabschiede ich mich für die nächsten drei Wochen (und hoffe, dass Petrus mir keinen Strich durch mein Outdoor-Sport-Programm macht).

Hurra – Mein erstes Sternchen

Dienstag, August 24th, 2010

Ich habe mir gestern mein erstes Sternchen verdient: 3 Kilo abgenommen. Nachdem es ja die Woche davor nicht geklappt hat, habe ich in der letzten Woche brav (fast) alle meine Punkte einschließlich Wochenextra aufgefuttert (und bin jeden Morgen mit der Befürchtung auf die Waage gestiegen: Jetzt hast du zugenommen, so viel wie du gegessen hast. Aber war nix 🙂 ). Und ich habe tatsächlich 1,1 Kilo diese Woche abgenommen – und mein erstes WW-Sternchen kassiert. (Ja, die Weight Watchers wissen, wie sie ihre Kunden motivieren – erinnert ein bisschen an die Fleißkärtchen in der Grundschule. Aber egal, Hauptsache es funktioniert. Und ich bin für so was total anfällig, grins …) Als Belohnung für die tolle Abnahme habe ich ab dieser Woche einen Punkt weniger, den ich verfuttern darf. Aber ich bin frohen Mutes …

Genussvolle Urlaubspfunde

Montag, August 23rd, 2010

Seit gestern Nacht bin ich wieder in Berlin. Heute morgen war ich auf das Schlimmste gefasst – gefühlte 5 Kilo mehr – aber es waren „nur“ 1,6 Kilo: 83,4. Damit kann ich leben.:-) Denn dass der Genuss von

  • Schollenfilets (wahlweise in Butter oder Schinkenspeck gebraten),
  • Friesenwaffeln (mit hausgemachten Pflaumenkompott und frischer Sahne),
  • Kuh- und Schafskäse direkt vom Milchbauern,
  • Matjes in vielen köstlichen Varianten,
  • dazwischen eine „Tote Tante“ (heiße Schokolade mit Rum und Sahnehäubchen)
  • und vielem mehr

nicht ohne Folgen bleiben würde, war klar. Ja, wir haben uns auf viele lohnende kulinarische Abenteuer begeben. Und deshalb weiß ich jetzt auch, was friesischer Kohlpudding ist. (Eigentlich nichts anderes als Kohlroulade. Der Weißkohl wird aber wie bei einer Lasagne geschichtet. Wieso das Pudding heißt, hat sich mir nicht wirklich erschlossen.)

Vielleicht war das Ergebnis auf der Waage auch deshalb noch erträglich, weil wir uns recht viel bewegt haben. Das diesmal nicht sehr sonnige Wetter auf Föhr (die „friesische Karibik“ war nicht sehr karibisch) hat dazu geführt, dass wir viel Fahrrad gefahren und sehr viel Spazieren gegangen sind – faul am Strand liegen war die totale Ausnahme. Zwischen 5-10 Aktivpunkte habe ich mir jeden Tag erlaufen und erfahren – das sagte zumindest mein praktischer Weightwatchers-Schrittzähler. Aber mal vom Schrittzähler abgesehen habe ich mir Urlaub vom Punktezählen genommen. Heute bin ich wieder im Büro. Die Arbeit hat mich wieder. Und das Pointstagebuch auch. Mal sehen, wie schnell ich die Urlaubspfunde loswerde!

Ich esse zu wenig – und deshalb nehme ich zu

Montag, August 16th, 2010

Ja, wirklich. Das ist kein Scherz. Und warum das so ist, habe ich heute beim WW-Treffen erfahren.

Angefangen hat das Elend am Samstagabend, genaugenommen, am nächsten Morgen. Wir hatten Gäste, Marion hat gekocht – japanisch, total gesund und kaum Kalorien (Ha! Da kann ich nur müde lächeln). Es gab zwar nur Ikebana auf dem Teller, also ziemlich kleine Portionen, aber dafür insgesamt 6 Gänge. Alles sehr lecker. Aber die Bilanz war bitter: 44 ProPoints (meine Tagesration sind 34 ProPoints). Also habe ich 20 ProPoints von meinem Wochenextra abgestrichen und leise vor mich hin geflucht. Am nächsten Morgen: Marion hatte abgenommen – 200 g – und ich zu – 1.100 g. Und die haben sich nicht mehr verflüchtigt. Wiegeresultat beim WW-Treffen: NullkommanixkeineDifferenzzurletztenWochenadanientenichts – immer noch die gleichen 105,1 Kilo.

Und Schuld ist mein Punktesparen! Jawoll. Ich hätte die letzten Wochen brav auch mein Wochenextra verfuttern sollen. Und weil ich das nicht getan habe, dachte mein Körper: magere Zeiten! Und kaum futtere ich mehr, schlägt er zu, rafft die zusätzlichen Kalorien und hält sie fest. Sauerei. Dabei habe ich die letzten Wochen nicht gehungert. Habe halt nur extrem auf Fett und tote Kohlenhydrate verzichtet und vor allem Gemüse gegessen.  Ich hätte mich also echt anstrengen müssen, um das Wochenextra zu verbrauchen. Aber diese Woche werde ich es tun. Jeden Tag 7 Punkte zusätzlich. Obwohl ich gar nicht glauben kann, dass man mit so vielen Punkten abnehmen kann. Aber ich gebe dem System eine Chance … und berichte nächste Woche, wie’s gelaufen ist.

Meine ersten beiden Wochen mit WW

Dienstag, August 10th, 2010

Der Erfolg vorab: -1,9 Kilo. Damit bin ich erst mal ziemlich zufrieden 🙂 Allerdings war’s nicht immer einfach. Zum einen weiß ich jetzt, dass ein doofes 0,2-L-Weinglas 5 Punkte hat (und ein Scheibchen Baguette ohne Belag 2), zum anderen ist es gar nicht so einfach, alle Punkte zu verfuttern. Ja, wirklich! Sonntag habe ich für unseren Besuch indisch gekocht nach dem wunderbaren Buch von Roshi Razzaq „Indische Küche. 100 lecker leichte Rezepte“ (ist leider vergriffen, gibt’s nur noch gebraucht zu kaufen). Frau Razzaq kocht moderne, leichte – d. h. ziemlich fett- und zuckerfreie – indische Gerichte. Und da ich zum ersten Mal mit Süßstoff gekocht habe, kam ich insgesamt bloß auf 15 Punkte inklusive Vorspeise, Reis, Hühnchengericht, Gemüse und Nachtisch. Und weil ich mir für den Abend 20 Punkte aufgespart hatte, wusste ich tatsächlich nicht, wohin mit den restlichen 5 Punkten. (Die hätte ich in ein Glas Wein umsetzen können, aber danach war mir nicht …)

Unsere Gruppenleiterin rät, alle Punkte, auch die Wochenextras zu verbrauchen, damit der Körper a) genug Nährstoffe bekommt und sich b) nicht an zu wenig Nahrung gewöhnt und zuschlägt, sobald es ein bisschen mehr gibt. Aber – wie gesagt – das ist nicht ganz einfach, finde ich. Mein Wochenextra habe ich die letzten beiden Wochen bloß jeweils zu einem Drittel aufgebraucht. Das mag allerdings daran liegen, dass ich dem System noch nicht so ganz vertraue. Nehme ich wirklich ab, wenn ich so viel esse? Ich werde mich todesmutig in den nächsten Wochen an den Verbrauch der Gesamtpunktzahl herantasten und es herausfinden …

Barbaramast reloaded

Donnerstag, August 5th, 2010

Mann, die Zeit vor dem Urlaub waren wirklich die Hölle. Morgen muss ich dann nur noch den Autoresponder einstellen (und natürlich packen und derlei Dinge) – und Samstag geht es endlich los. Die letzten Tagen waren – sehr freundlich formuliert – arbeitsreich. Eine Horror-Deadline hatte alles von mir gefordert (heute pünktlich geschafft, juchu:-)), hinzukam einiges Unvorhergesehenes, was auch noch vor Samstag erledigt werden musste.

Und was bedeutet dieser Ultrastress? Diese heftigsten Arbeitstage? Keine Feierabende? Kein Prokrastinieren? Keine Pausen? Stress, bis es quietscht – und wirklich wehtut?

Genau.

Fast Food. Und Schokolade. Irgendwas reinstopfen, ohne Nachzudenken. Irgendwas. Am besten Schokolade. Abends ein Weinchen zum Runterkommen. Und Schokolade.

Effektive Barbaramast war das. Und die Waage hat geächzt. Krass, was 10 Tage Vollstress anrichten können!

Für den Urlaub wünsche ich mir: Ruhe. (Und das Gewicht halten. Das wäre schon klasse.) Aber in erster Linie Ruhe und Erholung.

Ohne Kopf bleibt der Bauch

Montag, Juli 19th, 2010

Meine innere Schlampe macht mir gerade einen dicken Strich durch meine Strand-Rechnung. Sie räkelt sich bei der Hitze im Schatten und sieht einfach nicht ein, dass es ohne Punkte zählen nicht funktioniert. Letzten Donnerstag hatte ich zwar 100 Gramm weniger (und bin jetzt bei 81,7), aber so richtig rund läuft es nicht. Ich zähle nicht, ich schätze nur und peile über den Daumen und dann lass ich es ab dem Nachmittag einfach ganz bleiben mit meinen Bemühungen um ein ausgeglichenes Punktekonto. Eine Weile habe ich mit dem Points-Journal experimentiert. Könnte ja sein, dass das Ritual, in ein echtes Buch zu schreiben, besser funktioniert. Das hat auch 1 Woche gut geklappt, jetzt schlamper ich genauso rum, wie mit dem Online-Programm.
Ich stelle immer wieder fest: Ohne Kopf funktioniert es nicht. Und der ist zur Zeit leider mit einigen Herausforderungen des Lebens beschäftigt, die nichts mit Abnehmen zu tun haben. Manchmal ist das einfach so. Vielleicht sollte ich das akzeptieren, abhaken und weitermachen, wenn ich wieder den Nerv dazu habe. Ich habe ja eigentlich keine Kilo-Deadline am Tag X. Also. Hmpf. Frustig ist es dennoch. Am besten läuft es, wenn ich innerlich ausgeglichen bin und den Kopf frei habe. Das ist quasi der Idealzustand für’s Abnehmen:-). Den erreiche ich leider nicht sehr oft (weshalb sich das hier so gefühlte Ewigkeiten hinzieht…). Nur wenn ich eine Weile richtig „drin“ bin im Programm, dann läuft das WW-Leben quasi schon auf Automatik, dann schaff ich es sogar in stressigen Zeiten am Ball zu bleiben. WW-Routine, das brauche ich mal wieder. 🙂 Und ohne Aufschreiben geht es nicht: Also ab jetzt: Aufschreiben! Alles! Jeden einzelne Point! Jeden! (#MantraMantra)

Die Angst der Dicken vor dem Strand

Freitag, Juli 2nd, 2010

Ja, ja: Der Strandurlaub rückt bedrohlich näher. Und ich bin immer noch eine einzige große Problemzone zwischen Brust und Fußgelenk. Auch wenn ich gestern bei Weightwatchers „nur noch“ 82 Kilo auf die Waage brachte (immerhin 1,2 Kilo weniger,  fast 10 Kilo seit Januar – juchuu!): Mit der Bikinifigur wird es bei mir frühestens was im nächsten Leben. Über einen Tschador  (Kalaueralarm!) diskutiere ich aber auch nicht mit mir. Also: Strand, Sonne – und natürlich Badeanzug bzw. Tankini, die praktischste und tollste Erfindung seit dem fettarmen Joghurt – ich komme!

Ich bin ja auch noch dieser klassische Apfeltyp, was heißt: Dicker Bauch. Bei Gerry Weber nennen sie den Hosenschnitt für diese Figur: „komfortable Taille, schlanke Beine“. So kann man das natürlich auch sehen :-)).  Da hilft ein Rock leider nur bedingt weiter beim dezenten Kaschieren. Die Birnentypen können ihre wonnigen Oberschenkel wenigsten unter einem Pareo hübsch wegkaschieren und wirken damit am Strand stilvoll schlank.  Hilfe! Bis Anfang August will ich unter 80 Kilo sein. Mal sehen, ob der Strand ausreichend Motivation ist für dieses Ziel :-).

Ich habe eine neue Waage!

Samstag, Juni 26th, 2010

…und die ist nett zu mir gewesen, als ich gleich mal schaute, was sie so von sich gibt, wenn ich mich draufstelle:-). Mal sehen, ob das die WeightWatchers-Waage genauso sieht! Denn ich war jetzt wieder fast 3 Wochen nicht bei den Treffen. Ganz schlecht. Ging aber nicht anders: Erst war ich fast eine ganze Woche in Freiburg, wegen eines Präsenzseminars (ich studiere ja gerade „fern“- mit einer Präsenzphase:-)). Das hieß 4 Tage Mensaessen zu Mittag (wobei die Mensa der PH Freiburg wirklich mit großem Abstand die beste Mensa ist, in der ich je war! Aber kalorienarm war es sicher nicht…). Abends waren wir immer „auswärts“ essen. Wo auch sonst. Tja, und diese Woche habe ich selbst ein Seminar gegeben und konnte mich am Donnerstag wieder nicht wiegen. Außerdem war meiner inneren Schlampe in letzter Zeit diese ganze Zählerei wieder viel zu aufwändig. *seufz*

Jetzt ist die innere Schlampe dran!

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Erst neulich habe ich von meiner inneren Hedonistin berichtet, die nicht immer zielführende Strategien bezüglich meines Essverhaltens an den Tag legt. Diese Woche habe ich einen weiteren Persönlichkeitsanteil entdeckt, der mir das Abnehmen ganz schön schwer macht: Meine innere Schlampe.Meine innere Schlampe darf man sich wie eine Katze vorstellen, die sich auf einer Terrasse faul in der Sonne fläzt. Diese Schlampe sorgt dafür, dass ich mich sehr schnell und fast überall wunderbar entspannen kann, und auch in Stressituation die Ruhe bewahre. Wirklich eine tolle Sache, so eine Schlampe. Ich glaube, die meisten supergestressten Menschen und alle Super-Mamas dieser Welt hassen und beneiden mich für diesen Persönlichkeitsanteil;-). Ohne schlechtes Gewissen schaffe ich es, mir abends ein gutes Buch zu Gemüte zu führen, obwohl der halbe Haushalt laut aufschreit: Wäsche! Küche! Kram aufräumen! Hallo!?! Meine Schlampe liegt entspannt hinter mir und hält mir die Ohren zu. Also, eigentlich finde ich die Schlampe meistens ziemlich cool.

Andererseits hat die Schlampe keinen Bock, ständig alles aufzuschreiben, was man den Tag über so isst und trinkt. Gerade am Wochenende oder abends schnurrt mir die Katze ins Ohr: Rrrrrr, jetzt willst du noch den Computer anschalten und ins WeightWatchers-Programm? Puuuuh, wie anstrengend, mach dich doch mal locker. Sie ist auch für das „Pi-Mal-Daumen“ schätzen verantwortlich. „Warum sich die Mühe machen und ganz genau nachschlagen? Einfach grob schätzen und gut is‘, nich?“ gurrt sie mir zu. Mal davon abgesehen, dass sie mir einredet, dass Bewegung am Abend zwar schön, aber nicht halb so toll wie ein gemütlicher Couchabend ist.

Leider muss ich meiner Schlampe mitteilen, dass sie zwar meistens einen grandiosen Job macht und mich langfristig sicher vor dem Burn-Out und anderen hässlichen Dingen der Multitasking-Mamas-im Job-Arbeitswelt bewahrt, andererseits ihre Strategien zum Aufschieben ungeliebter, aber wichtiger Dinge führen (wie z.B. meine Buchhaltung, mein Steuerberater hat’s echt nicht leicht mit mir) – und das dann irgendwann wirklich  den totalen Stress auslöst. Das gilt auch für meinen Weight Watchers-Plan. Diese Woche hatte ich 300 Gramm mehr drauf – und weiß nicht so ganz wieso, weil ich eben nur „Pi-mal-Daumen“ geschätzt habe. Ich hatte keine Frustessattacken und auch meine Hedonistin ist gerade ganz einsichtig, aber die Schlampe muss ich für mein Projekt „72 Kilo und Kleidergröße 40“ noch ins Boot holen.