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Adé Punktebuchhaltung!

Montag, Dezember 27th, 2010

Das Ende des Jahres steht bevor – und es ist Zeit, Erfolge zu feiern und zu resümmieren, wie es denn so lief in Sachen Waagenwagnisse:-).

Insgesamt war 2010 kein schlechtes Jahr unter dem Aspekt Abnehmen. Letztes Jahr zur gleichen Zeit brachte ich fast 10 Kilo mehr auf die Waage. Gut, ich hatte mir mehr vorgenommen. Ich wollte noch 2010 unter 80 kommen. Das habe ich nicht geschafft. (Immerhin, am 23. 12. hatte ich 79,9 – und konnte der Zahl 7 wenigstens mal „Guten Tag“ sagen:-) Aber auch nur, weil ich einige Tage lang auf Fenchel und Zwieback umsteigen musste, da ich eine Magen-Darmverstimmung hatte.) Real pendle ich seit einigen Wochen zwischen 81 und 82 Kilo.Die hatte ich nach den nicht mal sehr üppigen Weihnachtstagen auch wieder auf der Waage.

Aber was soll ich sagen? Ich habe einfach keine Lust mehr auf Punkte zählen. Ich mache das mit kurzen Unterbrechungen seit Juni 2007, seither habe ich ca. 25 Kilo Gewicht verloren, ist doch klasse, oder? Aber letztendlich murkle ich seit Juni mit dem Points zählen rum, mal klappt es wieder eine Woche, dann wieder nicht. Ich habe wirklich eine unterentwickelte Buchhalterseele (fragt meinen Steuerberater), und ohne Controlling funktioniert WeightWatchers einfach nicht.

Meine größten Erfolge hatte ich, als ich 2007/2008 sehr regelmäßig und fleißig in ein Fitnessstudio ging, und neben Muskelaufbau auch Spinning und ähnliches gemacht habe. Viele Kalorien verbrennen und Muskeln aufbauen, die den Grundumsatz steigern – damit habe ich fabelhaft abgenommen, obwohl ich mich vielleicht nur zu 50% an das Punktesystem gehalten habe. Zugenommen habe ich, nachdem ich mit dem Sport aufgehört habe.

Seither funktioniert das Abnehmen nur, wenn ich mich ganz akribisch an das System halte. Und dazu habe ich nach fast 3 Jahren einfach keine Lust mehr.Noch frustrierender finde ich, dass ich, sobald ich aufhöre zu zählen, wieder zunehme.

Deshalb ist mein Projekt für 2011: Abnehmen, von mir aus auch ganz langsam. Aber lernen, ohne „Diätfeeling“ zu leben – und sich dennoch ausgewogen und gesund ernähren. Denn auch wenn WW keine Diät ist, sondern eine Ernährungsumstellung, ist mein Feeling durch die ständige Dokumentation doch genau das: Diät.

Ca. 5-10 Kilo (je nach optischem Ergebnis:-)) würde ich noch gerne schaffen. Insgesamt. Am liebsten über Sport und Bewegung, viel Obst und Gemüse. Möglichst kein Convenience mehr (wovon Weight Watchers auch reichlich anbietet). Und einfach darauf vertrauen, dass ich es ja eigentlich kann: Das „Richtig Essen“.

Über jedes Gramm weniger werde ich 2011 froh sein. Da werden die Kilos sicher nicht so purzeln. Vielleicht schaue ich auch eher auf die Zentimeter an der Taille. Mal sehen. Und dann will ich vor allem HALTEN lernen. Was sowieso noch einmal eine ganz andere Baustelle ist.

Kann natürlich sein, dass es nicht klappt, wenn der Jojo kommt – dann kann ich ja immer noch mit dem Punkte zählen wieder anfangen;-)….aber erst einmal wünsche ich mir, einfach nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, was ich esse und wie viel Kalorien es hat. Ansich weiß ich jetzt ja, was funktioniert, wovon ich satt werde, was „gut“ tut, und was nicht. Ob das nicht auch ohne ständige Kontrolle funktioniert? Ich will es versuchen.

Jetzt ist die innere Schlampe dran!

Donnerstag, Juni 10th, 2010

Erst neulich habe ich von meiner inneren Hedonistin berichtet, die nicht immer zielführende Strategien bezüglich meines Essverhaltens an den Tag legt. Diese Woche habe ich einen weiteren Persönlichkeitsanteil entdeckt, der mir das Abnehmen ganz schön schwer macht: Meine innere Schlampe.Meine innere Schlampe darf man sich wie eine Katze vorstellen, die sich auf einer Terrasse faul in der Sonne fläzt. Diese Schlampe sorgt dafür, dass ich mich sehr schnell und fast überall wunderbar entspannen kann, und auch in Stressituation die Ruhe bewahre. Wirklich eine tolle Sache, so eine Schlampe. Ich glaube, die meisten supergestressten Menschen und alle Super-Mamas dieser Welt hassen und beneiden mich für diesen Persönlichkeitsanteil;-). Ohne schlechtes Gewissen schaffe ich es, mir abends ein gutes Buch zu Gemüte zu führen, obwohl der halbe Haushalt laut aufschreit: Wäsche! Küche! Kram aufräumen! Hallo!?! Meine Schlampe liegt entspannt hinter mir und hält mir die Ohren zu. Also, eigentlich finde ich die Schlampe meistens ziemlich cool.

Andererseits hat die Schlampe keinen Bock, ständig alles aufzuschreiben, was man den Tag über so isst und trinkt. Gerade am Wochenende oder abends schnurrt mir die Katze ins Ohr: Rrrrrr, jetzt willst du noch den Computer anschalten und ins WeightWatchers-Programm? Puuuuh, wie anstrengend, mach dich doch mal locker. Sie ist auch für das „Pi-Mal-Daumen“ schätzen verantwortlich. „Warum sich die Mühe machen und ganz genau nachschlagen? Einfach grob schätzen und gut is‘, nich?“ gurrt sie mir zu. Mal davon abgesehen, dass sie mir einredet, dass Bewegung am Abend zwar schön, aber nicht halb so toll wie ein gemütlicher Couchabend ist.

Leider muss ich meiner Schlampe mitteilen, dass sie zwar meistens einen grandiosen Job macht und mich langfristig sicher vor dem Burn-Out und anderen hässlichen Dingen der Multitasking-Mamas-im Job-Arbeitswelt bewahrt, andererseits ihre Strategien zum Aufschieben ungeliebter, aber wichtiger Dinge führen (wie z.B. meine Buchhaltung, mein Steuerberater hat’s echt nicht leicht mit mir) – und das dann irgendwann wirklich  den totalen Stress auslöst. Das gilt auch für meinen Weight Watchers-Plan. Diese Woche hatte ich 300 Gramm mehr drauf – und weiß nicht so ganz wieso, weil ich eben nur „Pi-mal-Daumen“ geschätzt habe. Ich hatte keine Frustessattacken und auch meine Hedonistin ist gerade ganz einsichtig, aber die Schlampe muss ich für mein Projekt „72 Kilo und Kleidergröße 40“ noch ins Boot holen.

Zwiesprache mit meiner inneren Hedonistin

Freitag, Mai 21st, 2010

Still und heimlich schlichen sich in letzter Zeit Dinge ein, bei denen mir eigentlich schon im laufenden Betrieb klar war, dass das so nicht funktionieren kann: Unaufhaltsam wurde aus der Punktezählerin eine „Pi-mal-Daumen“-Schätzerin. Nicht genug damit, habe ich diese grob (und sicher oft genug sehr freundlich geschätzten) Punkte nicht dokumentiert. Ohne Dokumentation wusste ich aber abends nicht mehr, was ich eigentlich gegessen habe, und dann kam der nächste Fehler hinzu: Nämlich die „Jetzt-ist-es-auch-schon-Wurscht!“-Haltung. Da argumentiert meine innere Hedonistin so:

„Liebe Barbara! Du hast den Tag über keine Punkte gezählt. Jetzt bist du weit über deine erlaubte Punktzahl hinaus. Hm. Dumm gelaufen! Aber dein Weight Watchers-Coach hat doch gesagt: „Jeder Tag ist ein neuer Anfang!“ Also, dann fängst du eben morgen wieder an. Und heute gönnst du dir noch einmal so richtig alles, was du in nächster Zeit kaum noch bekommst, weil das zu fett ist oder zu zuckerhaltig. Wär doch schade drum. Hmmmmm – riech mal an diesem Käse! Komm! Nur ein klitzekleines Stück als Belohnung. Und, du? Der Rioja, der würde ganz toll dazu passen. Koste mal…! Und morgen steigst du wieder voll ein….“

Ja, so redet meine innere Hedonistin mit mir:-)! Sie weiß genau, wie sie mich kriegt. Leider führte diese Kombination aus „Jeder Tag ist ein neuer Anfang!“ und der „Jetzt-ist-es-auch-schon-Wurscht!“-Haltung dazu, dass ich jeden Tag diesen Dialog mit meiner inneren Hedonistin führte. Und meine innere Hedonistin jeden Tag gewann. Denn kurzfristig ist ihre Argumentation einfach zu verlockend.

Von Heide Liebmann habe ich gelernt, dass diese inneren Persönlichkeitsanteile, die uns Dinge tun lassen, die wir meist ganz doof finden, einem nix Böses wollen. Sie meinen es eigentlich gut mit uns und fühlen sich einfach nicht wertgeschätzt, obwohl sie im Hintergrund ja durchaus einen guten Job machen. Meine innere Hedonistin habe ich auch die ganze Zeit ganz polemisch meine Diät-Boykottiererin genannt. Das war nicht nett. Und stimmte ja auch nicht. Wenn ich mir genauer betrachte, warum sie so überzeugend ist, dann ja vor allem, weil sie mir kurzfristig etwas Gutes tun will:

  • Sie verschafft mir Genuss, den ich mir lange versagt habe.
  • Sie belohnt mich mit kulinarischen Erfreulichkeiten dafür, dass ich so einen stressigen Job habe und so viel arbeite.
  • Sie beruhigt mich mit Schokolade, wenn ich einen nervlichen Durchhänger habe.

Kurz: Sie verschafft mir kurzfristig Glücksmomente.

Leider hat sie eben nicht das große Ganze im Blick und übersieht dabei, dass sie mir langfristig eben doch nichts Gutes tut. Deshalb habe ich gestern meiner inneren Hedonistin gesagt:

Liebe Hedonistin! Ich schätze deinen Einsatz für mich in Sachen Glücklich sein sehr. Und ich werde mir da in Zukunft weniger streng alles verbieten (ich habe da noch eine ziemlich respekteinflößende Gouvernante zu bieten, die sehr nervig sein kann:-)). Aber: Wenn ich so weitermache, wiege ich bald wieder so viel, dass ich Schmerzen in den Knien bekommen. Das weißt du doch noch, das war wirklich richtig fies! Und schließlich: Ich habe sooo schöne Kleider in Größe 40/42 im Schrank. Findest du nicht auch, dass es ganz toll wäre, wenn wir die im Sommer wieder tragen könnten? Klasse Körpergefühl und tolles Outfit? Hm? Würden das unsere persönliche Sexyness nicht ganz extrem steigern? (dazu nickt eine dritte Frau, die irgendetwas Hautenges in ROT trägt, ganz heftig mit dem Kopf – es wird eng auf meiner Couch, sag ich nur!:-D)

Liebe Hedonistin: Was meinst du? Wollen wir uns mal gemeinsam was ausdenken, wie Belohnung und Glücklich sein auch ohne Essen funktionieren kann?“

Habt ihr’s gemerkt? Automatisch habe ich mit ihr wie mit einem kleinen Kind gesprochen – und ich glaube, meine kleine Hedonistin ist so stark, weil sie viele kindliche Anteile von mir gerettet hat. Und die Gouvernante ist als Gegenpart einfach die totale Spaßbremse, genauso schlimm wie Frau Rottenmeier, findet die Hedonistin.:-) Aber sie hat eben auch vernünftige Argumente und den Weitblick – und weiß deshalb oft besser als die Hedonistin, was langfristig gut und richtig ist.

Ich habe mir vorgenommen, mit den beiden öfter mal ein Mediationsgespräch zu führen.  Bei einer Portion Weight Watchers-Chips oder so:-).

P.s. Seit gestern zähle und dokumentiere ich wieder meine ProPoints! Endlich!

Stiftung Warentest Special: Bewusst essen und genießen

Montag, März 1st, 2010

Seit letzter Woche findet man bei der Stiftung Warentest ein Special zum Thema Gesunde Ernährung: Sehr viele der Artikel und Tabellen über Obst, Gemüse, tierische Lebensmittel, Sojaprodukte, Vitamine, Ballaststoffe und Mineralstoffe stehen kostenlos zur Verfügung. Sehr informativ!

Süße Psychohygiene

Freitag, Februar 26th, 2010

Süßes macht glücklich, Schokolade beruhigt die Nerven. Meine auf jeden Fall. Am Wochenende wurde bei uns eingebrochen. Ätzend, sag ich nur. Auf jeden Fall habe ich mich über diesen Schock mit wenig maßvollem Schokoladegenuss hinweg getröstet – und mich am besagtem Abend auch noch mit reichlich Rotwein beruhigt.  Deshalb fiel das Wiegeergebnis gestern verhalten aus. Immerhin habe ich das Gewicht fast gehalten (+100 Gramm).

Seit Dienstag bin ich wieder im Programm – und hier zeigt sich, dass das verbindliche Wiegen am Donnerstag doch einen Disziplinierungseffekt hat, den das regelmäßige Wiegen sonst bei mir nicht hatte. Bis Montag habe ich selbstmitleidig vor mich hingevöllt, in dem Gefühl, dass das ok ist, weil ich ja auch furchtbar gestresst bin durch diese Geschichte – und da darf man das ja auch mal. Spätestens Dienstag früh sagte meine Waage – auweia! Am Donnerstag wiegt dich dein Coach. Und schon kramte ich den Obstsalat wieder aus.

Übrigens: Angeblich soll ja Schokolade gar nicht glücklich machen, sagen neuere Studien! Nur bei zügellosen Naschern  kommt der Feel-Good-Effekt. Dann bin ich das wohl: Eine zügellose Nascherin. Was für ein vorhersehbares Outing:-)!

4,5 Kilo in 4 Wochen – wie geht das?

Freitag, Februar 5th, 2010

Nach 4 Wochen erfolgreicher Abnahme überlege ich gerade, was ich eigentlich anders mache als zuvor. Denn wenn alles gut läuft, habe ich beim nächsten Wiegetag bereits 5 % meines Gewichts verloren.:-)

1. Viel, viel weniger Süßigkeiten. Teilweise tagelang keine Süßigkeiten. Echt. Das geht. Und wenn, dann in tendenziell homöopathischen Dosen genossen.Mittlerweile denke ich gar nicht mehr drüber nach.

2. Viel, viel weniger Fett: 1 Teelöffel Öl für eine Pfanne, ein bisschen mit dem Pinsel einölen reicht. Kaum Butter (am Wochenende vielleicht mal auf’s Brötchen). Käse nur noch in homöopathischen Dosen. Ich mag die fettarmen Varianten nicht besonders, daher selten, aber wenn, dann normaler Käse. Fettarme Varianten von Milch, Joghurt und Quark (darin sehe ich den kleinsten Verzicht für mich. Da habe ich schon vorher immer zugegriffen).

3. Viel, viel weniger Alkohol. Wein gibt es nicht mehr jeden Abend 1-2 Glässchen, sondern nur noch ab und an.

4. Viel, viel weniger Brot und Brötchen, vor allen Dingen kaum noch Weißbrot, Brötchen & Co.Ist mir „punktetechnisch“ zu teuer, deshalb wurde das ziemlich eingedampft und gibt es fast nur noch am Wochenende.

5. Viel, viel mehr Obst und Gemüse. Zum Frühstück, als Snack zwischendurch, als Sattmacheportion fast Hauptgericht und nicht mehr nur Beilage. Obst und Gemüse esse ich wirklich in Massen:-), z.B. als Obstsalat oder auch Gemüse mit Magerquarkdip.

6. Viel, viel mehr fleischlose Eiweißlieferanten (Bio-Hühnchen ist mir – wie gesagt – zu teuer): Eier, Linsen, Quark machen mich sehr lange satt und schmecken vor allem gut.

So im Resümee: Eigentlich kein Wunder, dass es mit der Abnahme gut klappt!

Optimieren kann ich meine Bewegung, da hapert’s gerade. Aber das kommt, wenn die Witterung und die Straßenverhältnisse etwas frühlingshafter sind…zwischen Glatteis und Schneematsch ist z.B. Fahrradfahren unmöglich.Ich arbeite daran.

Ökotest entlarvt dicke Diätlügen

Mittwoch, Februar 3rd, 2010

Irgendwie wissen wir das ja instinktiv: Schlankheitsmittelchen, die uns versprechen, dass wir in 4 Wochen 15 Kilo  verlieren können, lügen.  Das ist jetzt auch amtlich: Die Zeitschrift Ökotest hat für ihre Februarausgabe 47 Produkte getestet, von CM3 über Drogerie-Fett-Controll-Tabletten bis zu Formoline. Vom Appetitzügler über den Mahlzeitenersatz bis zum angeblichen  Fettverbrennungsturbo. 44 Produkte bekamen das Gesamturteil „ungenügend“ oder „mangelhaft“.

Am besten schnitten die Alli Hartkaspeln ab – mit dem Testurteil „befriedigend“. Sie sollen die Fettresorption vermindern. Auf gut Deutsch: Das Fett soll unverarbeitet einfach durch den Darm hinten wieder rausrutschen:-). Der Wirkstoff Orlistat hemmt die Spaltung von Fett im Dünndarm. Was wohl auch funktioniert, aber sehr unangenehme Nebenwirkungen haben kann, wie man sich bildhaft vorstellen kann (und wovon viele Nutzer im Internet berichten). Markus Lauss hat das in seinem Blog sehr anschaulich zusammen gefasst. Bei der Lektüre der Erfahrungsberichte kam mir der Verdacht, dass diese Pille mit einer guten Portion schwarzer Pädagogik funktioniert: Wer fettreich isst, bekommt richtig Probleme, wenn er nicht rechzeitig die nächstgelegenen sanitären Anlagen aufsucht. Da klappt’s dann auch mit der Ernährungsumstellung. Wenn ich aber sowieso kalorien- und fettreduziert essen soll, weil das sonst peinliche Folgen hat, dann brauch ich auch keine teure Pille mehr für’s Abnehmen.

Im Gesamtvergleich ganz gut kam auch noch Slim-Fast weg (Note „ausreichend“). Dieser Shake dient ja als Mahlzeitenersatz und kann – so Ökotest – zumindest den Einstieg ins Abnehmen erleichtern. Die Redakteure bemängeln aber den fehlenden Lerneffekt  – durchs Umrühren von SchokoVanilleErdbeershakes lernt man nicht, wie man sich langfristig gesund ernährt. Außerdem ist das ganze geschmacklich auf Dauer monoton. Deshalb wurde das Prinzip Mahlzeitenersatz von den Testern um zwei Noten abgewertet.

CM3 Alginat ist das dritte Produkt, das besser als mangelhaft bewertet wurde (ebenfalls mit „ausreichend„).  Dabei quellen kleine Schwämmchen im Magen auf und suggerieren ein Sättigungsgefühl. Das Prinzip: Gefüllter Magen – weniger Hunger – weniger Essen – weniger Kalorien – Gewichtsabnahme. Insgesamt scheinen die Studien hier aber nicht allzu überzeugend zu sein.

Was wohl gar nicht funktioniert sind diese ganzen angeblichen Wunderstoffe, die Fett verbrennen sollen. In einigen dieser Mittelchen fanden die Öko-Testlabors sogar Pestizide.

Also – es hilft alles nichts: Wer Fett verbrennen will, kommt um Sport und Muskelaufbau nicht herum. Und nur, wer ein Energiedefizit herstellt – also mehr Kalorien verbraucht als er zu sich nimmt – nimmt ab.

EatSmarter ist gestartet.

Montag, Januar 18th, 2010

Corinna Dürr hat in ihrem äußerst lesenwerten Blog Foodkomm das neue Portal eatsmarter.de unter die Lupe genommen. Das Fazit der Ernährungswissenschaftlerin: ansprechend, professionell – und auch die Fachinformationen zeugen von Kompetenz. Na, dann musste ich auch mal schauen gehen:-).

Über 1000 Rezepte mit Argumenten, warum das Gericht gesund ist, mit genauen Angaben über Kalorien, Fett, Eiweiß, Ballaststoffe und Kohlenhydrate. Mit diesen Informationen können alle Rezepte auch in andere Abnehmkonzepte integriert werden, ob Weight Watchers, Brigitte oder LowFat30 – die Tabellen machen es leicht, die Gerichte ins passende System zu übernehmen.

Auch die Schritt-für-Schritt-Anleitungen machen das Nachkochen kinderleicht. Später soll man sich z.B. auch eine Zutatenliste auf’s Handy schicken lassen können – dann hat man gleich die Einkaufsliste parat. Das Feature hat eben aber noch nicht funktioniert.

Ich hab mir außerdem ein Video über Sattmacher angeschaut (hatte ich aber bereits brav im letzten WW-Treffen gelernt, da hatten wir das als Vortragsthema) und ein bisschen herumgestöbert. Sehr nett gemacht: Viele Informationen zu Studien, 100 Fragen (und Antworten) von Experten, eine Warenkunde, eine Rubrik „klüger abnehmen“ – und jeden Monat soll es ein Web-Book geben. Leider steht das Buch „Süßigkeiten-Management“ erst im Dezember an:-). Das „Portal für gesunde und leichter Ernährung“ ist für Endnutzer kostenlos – da schau ich sicher öfter mal vorbei.

Blogger spenden für Haiti

Montag, Januar 18th, 2010

Judith Burger hat mich im texttreff darauf aufmerksam gemacht – und eine tolle Spendenaktion in ihrem Blog verlinkt: Der Spreeblick hat die Spendenaktion Rettungsanker Haiti ins Leben gerufen. Und schon bald das schnell geknackte Ziel von 5.000 Euro auf 25.000 Euro erhöht. Als ich eben nachschaute, war der Spendenstand bei 18.725 Euro. Das müsste doch mit vereinten Kräften zu schaffen sein!

Ich fühl mich gar nicht so lebensmittig

Sonntag, Dezember 27th, 2009

Schon komisch. Morgen werde ich 40. 40. Hm. Fühlt sich schon merkwürdig an, diese Zahl. Im Kopf passt sie noch gar nicht. Ich fühle mich viel jünger als sich 40 anhört. Irgendwie mehr wie 32 oder 33:-). Und ich finde, ich sehe auch noch nicht wie 40 aus. Zumindest nicht jeden Tag *gg*. Ob ich wohl mit 50 an meinem Wohlfühlgewicht dauerhaft angekommen sein werde? Ich befürchte ja, dass das Thema Waagenwagnisse eines meiner Lebensthemen bleiben wird. Ich hoffe nur, dass ich das Auf und Ab mit der Zeit in einem akzeptablen Rahmen hält und sich ca. gut 10 Kilo unter dem momentanen Gewicht abspielen wird. Denn dieses Jahr stand echt unter keinem guten Stern was den Trend auf der Waage anging. Für das neue Lebensjahr wünsche ich mir auf jeden Fall – neben vielen anderen Dingen – eine Kehrtwende, Endlich wieder dauerhafte Motivation und Durchhaltewillen. Dieses Jahr war das längstensfalls 2-3 Wochen drin. Drückt mir die Daumen, dass ich hier endlich von dauerhaften Erfolgen über mehrere Wochen berichten kann! Und wieder in meine  schönen 42er-Klamotten aus dem Sommer 2008 passe:-)).