Archive for the ‘Nahrungsmittel’ Category

Macht kaltes Wasser schlank?

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Diese Frage möchte einer meiner Studenten in seiner Hausarbeit klären. Seine Theorie: Das Erwärmen des Trinkwassers auf Körpertemperatur, während das Wasser den Magen-Darm-Trakt passiert, verbraucht zusätzliche Kalorien, macht ergo schlank.

Ich bin gespannt auf das Ergebnis … vielleicht ist das Lösung all unserer Gewichtsprobleme.

Wie die drei Affen…

Donnerstag, Dezember 10th, 2009

…sah, hörte und sagte ich nichts zum Thema Waagenwagnisse & Co. Die Waage ist gefunden und wieder ausgepackt – aber darauf stellen? Dazu konnte ich mich noch nicht überwinden. Mein Minimalziel habe ich jetzt auf das absolute Minimum geschraubt: Morgen früh endlich schauen, was ich zurzeit wiege – und dann nicht zunehmen über die Feiertage – die ja auch noch den Geburtstag meines Mannes und meinen 40. (!!) beinhalten, zwischen dem 20.Dezember und dem 01. Januar ist das also ein äußerst wütender Kaloriensturm, dem ich da ausgesetzt bin. Meine kleine Motivationsnussschale schaukelt jetzt schon wild hin und her, Weihnachtsmärkte, Plätzchen und Glühwein – Hilfe! Wo ist der sichere Hafen?

Es läuft gerade alles andere als rund: In letzter Zeit waren wir bedenklich oft bei IKEA essen (wie viel Points haben eigentlich Köttbullar?) und Convenience und Fastfood (Fischstäbchen, Grillhähnchen vom Dönerfritzen…Pizza geht ja ohne Ofen nicht) stehen auch fast täglich auf dem Speiseplan, denn wir bekommen erst am 16.12. unsere Küche. Außerdem hatte ich seit 2 Wochen keine Möglichkeit ins Mrs. Sporty-Studio zu gehen: Fast jeden Tag gehen bei uns Handwerker ein und aus, weil diverse Dinge noch nicht funktionieren oder beim Umzug das zeitliche segneten und repariert werden mussten. Und ein bisschen Geld verdienen muss ich ja auch noch. An Ausreden mangelt es mir also nicht, jaja, ich weiß. Ich hoffe, ich sehe bald Land am Horizont und starte endlich durch. Das WeightWatchers-Treffen donnerstags werde ich sicher demnächst besuchen und wenn es nicht ganz blöd ist, mach ich das mal eine Weile mit.

Die böse Adventszeit – Teil II

Mittwoch, Dezember 9th, 2009

Also erst mal zum Adventskaffeetrinkmarathon am Sonntag: Es hat tatsächlich geklappt. Ich habe, bevor wir uns auf den Weg zu den Einladungen machten, einen großen Berg Blumenkohlsalat verputzt. Der hat kaum Kalorien (gekochter Blumenkohl mit einer Marinade aus Zitronensaft, Cremefine – oder das Zeug von Dudarfst – zum Kochen, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker) und macht satt. Ist übrigens auch ein ideales Sommeressen. Und tatsächlich habe ich an dem Tag vielleicht insgesamt ein Dutzend Plätzchen gefuttert. Abends noch zwei Stück Gemüsequiche. Das war’s. Bin sehr stolz auf mich. Und am nächsten Wiegetag mit 105,3 kg belohnt worden. 1,3 Kilo weniger als letzte Woche.

Allerdings waren wir gestern in Charlottenburg auf dem Weihnachtsmarkt. Seufz. Palatschinken mit Schafskäse, Krakauer Würstchen und ein Früchtespieß mit Schokoglasur haben meine Bilanz ruiniert. (Aber wie oft geht man schon auf einen Weihnachtsmarkt …) Mal ganz abgesehen von den zwei Gläsern Eierpunsch. Die waren allerdings miserabel. Eierpunsch scheint dieses Jahr nämlich komplett out zu sein. Während es letztes Jahr  an jedem Futterstand wunderbar dickflüssigen, cremigen, nach mehr schmeckenden Eierpunsch gab, fand sich dieses Jahr erst nach längerem Suchen ein Stand, an dem Eierpunsch aus der Flasche ausgeschenkt wurde – das mit der Flasche haben wir allerdings erst gesehen, als es schon zu spät war. Nun mache ich mich auf die Suche nach einem Rezept für richtigen Eierpunsch. Vorschläge nehme ich gerne entgegen.

Ein Tag vor dem Hauptumzug…

Freitag, November 27th, 2009

…hat sich an der Waagenfront nichts Neues getan. Zwischenzeitlich war Achterbahn angesagt. Frauen und Wasser – ein spannendes Thema, sag ich nur. Letzten Freitag war ja der Büroumzug, und an diesem Tag habe ich mich im Großen und Ganzen von Stollengebäck und Buletten ernährt, garniert mit einem Gyros  & Tsatsiki-Teller vom Griechen um die Ecke – um 22h30, nachdem wir endlich halbwegs Klarschiff hatten. Die letzten Tage standen im Zeichen der Tiefkühlschrankräumung: Pizza, Fischstäbchen, Weißwürste, Garnelenspieße…jetzt hab ich da noch Gemüsefrikadellen, Seelachs, Petersilie und Möhren. Mahlzeit.

Magere Informationen über Dickmacher

Mittwoch, September 16th, 2009

Je dicker die Lebensmittel machen, desto magerer sind die Angaben über Nährwerte auf den Verpackungen. Das stellten die Verbraucherzentralen bei einer bundesweiten Untersuchung fest. Über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern wurden dabei kritisch beäugt.

Ergebnis: 

„Gerade bei zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Wurst und Süßigkeiten fehlen oft die relevanten Nährwertangaben.“

Besonders schlecht schnitten bekannte Markenprodukte von Ferrero, Storck, Ritter Sport und Haribo ab. Danone, Zentis und Iglo hingegen helfen uns schon heute mit klaren Informationen über den Nährwertgehalt ihrer Lebensmittel. 

„Big-Eight“-Infos Fehlanzeige

Fast die Hälfte der untersuchten Produkte ist immer noch nicht mit der Kennzeichnung aller acht Nährwerte versehen: Energiegehalt, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium bzw. Salz.  Ohne diese Infos kann ich aber nicht beurteilen, ob und wie viel ich davon essen darf, damit es mir noch gut tut. Blöd.

Auffällig ist übrigens, dass gerade bei kalorienreichen Produkten oft die Nährwertangabe fehlt: So wird die Kalbsleberwurst ohne Kennzeichnung angeboten, der fettarme Schinken ist hingegen mit den Nährwerten ausgezeichnet. Jaja, mit uns kann man es ja machen.

Discounter sind informativer.

Discounter legen offensichtlich mehr Wert auf die Nährwertkennzeichnung als Supermärkte. ALDI schneidet mit Abstand am besten ab. Hier findet man nur noch wenige Produkte ohne diese Angaben. REAL und EDEKA belegen die hinteren Plätze. Ich dachte, dort liebt man Lebensmittel? Einige Produkte von Haribo oder Storck werden tatsächlich nur bei Aldi mit Nährwertabellen ausgezeichnet.  

Mehr Infos zu der Untersuchung auch unter http://www.ampelcheck.de/ – ein Portal von 40 Verbraucherschutzorganisationen. Hier findet man zum Beispiel auch eine Top Ten der Nährwertfallen und viele andere Lebensmittel mit Angaben zu der Nährwert-Ampel. Nützlich für den Diätplan!

Energie und Gehirnschmalz:-)

Dienstag, September 8th, 2009

Nein, Wiegetag ist für mich heute nicht. Ich wiege mich erst nächsten Montag wieder:-).  Letzte Woche war ich dreimal bei Mrs. Sporty und heute morgen auch schon wieder. Immer gleich vor dem Bürotag. Und, was soll ich sagen? Es macht Spaß, sich wieder zu bewegen. Ich spüre richtig, wie die Energie in meinen Körper zurückkehrt. Mir hat die Bewegung wirklich gefehlt, auch mental. Das merke ich jetzt. Mal vom Abnehmwunsch abgesehen, macht mir Schwitzen beim maßvollen Training nämlich Spaß:-).Und das Spüren des eigenen Körpers, wenn er was tut.

Das Ernährungskonzept von Mrs. Sporty habe ich mir auch angeschaut und mache das jetzt mal probeweise mit. Vielleicht steige ich auch wieder auf Weight Watchers um. Ich bin noch unentschlossen. Denn das Konzept ist zwar durchdacht und wird individuell auf jeden Teilnehmer angepasst. Aber in der „B-Note“ gibt es Abzüge. Sprich: Ich muss wirklich viel denken und überlegen, was ich gerade esse:-). Dabei bin ich es gewohnt, sehr bequem am PC alles einzugeben, was ich gegessen habe und sofort zu wissen, wie viel Punkte mir noch verbleiben. Jetzt muss ich genauer schauen. Ok, ich mache das jetzt einen Tag:-), vielleicht hat man das mit der Zeit ja auch besser drauf. Im Moment finde ich es in der Praxis noch recht kompliziert.

Im Prinzip ist das Ganze eine Ernährungsumstellung, die ziemlich genau definiert, wie viel Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Gemüse, Obst etc. man so pro Tag essen darf und sollte. Alles in acht Lebensmittelgruppen aufgeteilt. Und von jeder Lebensmittelgruppe darf man eine bestimmte Anzahl an Bausteinen pro Tag essen. Außerdem sollte man zwischen den 3 Hauptmahlzeit ca. 4-5 Stunden echte Pausen machen und nichts essen. Auch keine Zwischenmahlzeit.

Die Trainerin hat genau mit mir ausgerechnet, wie viel Kalorien ich pro Tag zu mir nehmen darf – und das Ganze dann auf einer Tabelle den Bausteinen zugeordnet. Bei mir sind das z.B. 5 Bausteine Kohlenhydrate pro Tag, 3 x Obst , 2, Fette&Öle, 3 Bausteine Milcheiweiß usw. Außerdem ein Baustein „Extras“: Das sind so Dinge wie Schokolade,Wein, Bratensoßen, Marmelade, Honig. !

Der Vorteil: Man ernährt sich wirklich ausgewogen, wenn man sich daran hält. Die Mengen finde ich auch völlig ok. Ich hatte gestern keinen Hunger, eher so ein leichtes Gefühl der Leere im Magen, da ich es nicht gewöhnt bin ohne Zwischenmahlzeiten auszukommen.

Der Nachteil: Das „Korsett“ von „Was ist qualitativ erlaubt?“ wird enger, finde ich. Und gerade im Milcheiweißbereich komme ich schnell an meine Grenzen mit meinen Latte Macchiatos:-). Über die Extras wollen wir gar nicht reden. Nur einen habe ich pro Tag – das ist eine Herausforderung, an der ich schon am ersten Tag scheiterte.

In den ersten sechs Wochen nimmt man 600 Kalorien weniger zu sich als nötig, dann steigert man die Kalorienzufuhr in mehreren Schritten, bis man in eine Haltephase kommt. So soll der Jojoeffekt vermieden werden.

Gewogen wird wöchentlich, außerdem gibt es spezielle Checkups, da wird dann genauer geschaut: Wie sehen die Fettressourcen aus? Wie der Taillenumfang? uswusf.

Ich berichte:-).

Diätmotivation anders: Wenn schon, dann faire Schokolade

Samstag, Juni 6th, 2009

Es gibt gute Gründe mein Lieblingsfrühstücksnahrungsmittel in Zukunft ganz von der Einkaufsliste zu streichen: Nutella. Ich gebe zu: Ich liebe Nutella. Und ich liebe Schokolade. Das sieht man:-). Leider lese ich heute im Direkte Aktion-Blog, dass Ferrero zu den Schokoladenherstellern gehört, die von Kindersklaven in Afrika profitieren. Ich lese aus der Liste von Marktcheck/Greenpeace Österreich zwar nur heraus, dass man das nur nicht ausschließen kann, doch fair gehandelt ist dieser Rohstoff Kakao bei Nutella & Co auf keinen Fall. Wenn immerhin zwei Drittel des gesamten Welt-Kakaos von der Elfenbeinküste stammt, und dort 200.000 Kinder als Sklaven schuften müssen, dann ist die Wahrscheinlichkeit doch recht groß, dass ich mir auf mein Frühstücksbrötchen keine faire Schokoladencreme streiche. Greenpeace schreibt in seiner aktuellen Ausgabe über Kinderarbeit in der Schokoladenindustrie:

Fast zehn Kilogramm Schokolade verspeist der Durchschnittsdeutsche jedes Jahr. Für diesen alltäglichen, selbstverständlichen Genuss schuften in der Elfenbeinküste Kindersklaven, oft gerade mal zehn Jahre alt, unter katastrophalen Bedingungen in Kakaoplantagen.

Immerhin ein süßer Hoffnungsschimmer: Auf marktcheck.greenpeace.at findet man eine Liste mit Schokoladenherstellern, bei denen man mit Genuss und guten Gewissen zugreifen kann – wenn die Kalorienbilanz einer Diät es zulässt:-)!