Meine ersten beiden Wochen mit WW

August 10th, 2010

Der Erfolg vorab: -1,9 Kilo. Damit bin ich erst mal ziemlich zufrieden 🙂 Allerdings war’s nicht immer einfach. Zum einen weiß ich jetzt, dass ein doofes 0,2-L-Weinglas 5 Punkte hat (und ein Scheibchen Baguette ohne Belag 2), zum anderen ist es gar nicht so einfach, alle Punkte zu verfuttern. Ja, wirklich! Sonntag habe ich fĂŒr unseren Besuch indisch gekocht nach dem wunderbaren Buch von Roshi Razzaq „Indische KĂŒche. 100 lecker leichte Rezepte“ (ist leider vergriffen, gibt’s nur noch gebraucht zu kaufen). Frau Razzaq kocht moderne, leichte – d. h. ziemlich fett- und zuckerfreie – indische Gerichte. Und da ich zum ersten Mal mit SĂŒĂŸstoff gekocht habe, kam ich insgesamt bloß auf 15 Punkte inklusive Vorspeise, Reis, HĂŒhnchengericht, GemĂŒse und Nachtisch. Und weil ich mir fĂŒr den Abend 20 Punkte aufgespart hatte, wusste ich tatsĂ€chlich nicht, wohin mit den restlichen 5 Punkten. (Die hĂ€tte ich in ein Glas Wein umsetzen können, aber danach war mir nicht …)

Unsere Gruppenleiterin rĂ€t, alle Punkte, auch die Wochenextras zu verbrauchen, damit der Körper a) genug NĂ€hrstoffe bekommt und sich b) nicht an zu wenig Nahrung gewöhnt und zuschlĂ€gt, sobald es ein bisschen mehr gibt. Aber – wie gesagt – das ist nicht ganz einfach, finde ich. Mein Wochenextra habe ich die letzten beiden Wochen bloß jeweils zu einem Drittel aufgebraucht. Das mag allerdings daran liegen, dass ich dem System noch nicht so ganz vertraue. Nehme ich wirklich ab, wenn ich so viel esse? Ich werde mich todesmutig in den nĂ€chsten Wochen an den Verbrauch der Gesamtpunktzahl herantasten und es herausfinden …

Barbaramast reloaded

August 5th, 2010

Mann, die Zeit vor dem Urlaub waren wirklich die Hölle. Morgen muss ich dann nur noch den Autoresponder einstellen (und natĂŒrlich packen und derlei Dinge) – und Samstag geht es endlich los. Die letzten Tagen waren – sehr freundlich formuliert – arbeitsreich. Eine Horror-Deadline hatte alles von mir gefordert (heute pĂŒnktlich geschafft, juchu:-)), hinzukam einiges Unvorhergesehenes, was auch noch vor Samstag erledigt werden musste.

Und was bedeutet dieser Ultrastress? Diese heftigsten Arbeitstage? Keine Feierabende? Kein Prokrastinieren? Keine Pausen? Stress, bis es quietscht – und wirklich wehtut?

Genau.

Fast Food. Und Schokolade. Irgendwas reinstopfen, ohne Nachzudenken. Irgendwas. Am besten Schokolade. Abends ein Weinchen zum Runterkommen. Und Schokolade.

Effektive Barbaramast war das. Und die Waage hat geÀchzt. Krass, was 10 Tage Vollstress anrichten können!

FĂŒr den Urlaub wĂŒnsche ich mir: Ruhe. (Und das Gewicht halten. Das wĂ€re schon klasse.) Aber in erster Linie Ruhe und Erholung.

Schmorgurkenrezept

August 1st, 2010

Auf Barbaras besonderen Wunsch gibt es hier das Schmorgurkenrezept. Ich habe das Schmorgurkenrezept von Mini auf Chefkoch.de als Basis genommen und etwas abgewandelt: Statt Rinderhack habe ich punktefreundliches Schabefleisch (Tatar) genommen. Ich habe keinen Schmand verwendet, dafĂŒr 150 Gramm CrĂšme lĂ©gĂšre. Und statt der beiden Chilischoten habe ich ordentlich Harissa reingetan und Cayennepfeffer. Auf die Kartoffeln als Beilage habe ich ganz verzichtet. 🙂

Insgesamt hat das Rezept 27 Punkte, reicht aber fĂŒr 3-4 Portionen. Außerdem habe ich das Tatar in 2 EL Olivenöl angebraten, da kann man vermutlich noch sparen, ebenso wie bei der CrĂšme lĂ©gĂšre, da tut’s vielleicht auch saure Sahne.

Ich watche mein weight jetzt auch …

Juli 29th, 2010

Nachdem ich schwaches Weib immer wieder bösen verfĂŒhrerischen Nahrungsmitteln – meist mit vielen Kalorien – nachgegeben habe, setze ich mich nun auch gezielt dem Gruppendruck aus … Montag war ich das erste Mal in einer Weight-Watcher-Gruppe. Und damit ich es mir nicht anders ĂŒberlege, habe ich gleich meinen Monatspass plus bezahlt und das Basis-Paket erworben, bin dafĂŒr schlappe 58 Euro losgeworden. Trotz Sommerferien saßen 14 Frauen in der Gruppe. Eine davon bekam die Goldmitgliedschaft – heißt, sie hat ihr Wunschgewicht erreicht und gehalten. Eine ging in die Gewicht-Halte-Phase. Und eine hatte den 5-%-Abnahme-Dings erreicht. Das war doch sehr motivierend. Allerdings habe ich auch erfahren, dass meine geliebten KĂ€sespĂ€tzle 19 Punkte haben (was verdammt viel ist, wenn man am Tag nur 34 Punkte verfuttern darf). Meine Lieblingspizza hat sogar 23 Punkte. Gut, dass ich Pizza und KĂ€sespĂ€tzle nicht soo oft esse 😉

Heute zĂ€hle ich bereits den dritten Tag Punkte und habe ein Kilo runter (auch wenn das vermutlich ĂŒberwiegend Wasser ist … aber egal, das spornt an). Viel GemĂŒse – heute versuche ich mich an Schmorgurken – und Salat, Eichblatt aus dem Garten, garantiert biologisch-dynamisch, dafĂŒr bĂŒrgen diverse Schnecken …

Alles in allem scheint es, als sei nicht nur das Anfuttern der diversen Kilos teuer gewesen, sondern auch das wieder Runterkriegen ist mit Kosten verbunden.

Wie kann man sein Gewicht eigentlich halten?

Juli 23rd, 2010

Nicht, dass ich schon so weit wĂ€re an das Halten zu Denken:-)) – aber wenn ich mal soweit bin, haben Forscher mit dem  Deutschen Gewichtskontrollregister (DGKR) hoffentlich herausgefunden, wie das geht. Mit dem Register will man Licht ins Dunkle bringen will: Warum schaffen es manche, ihr Gewicht zuhalten, aber sehr viel nicht? Welche Einflussfaktoren gibt es gegen den Jojo-Effekt? Wer mindestens ein Jahr einen Gewichtsverlust von mindestens 10% halten konnte, kann noch an der Studie teilnehmen, mehr Infos: http://www.gewicht-halten.de.

Frauen spinnen eben doch

Juli 21st, 2010

Frauen haben eine tiefsitzende Gewichtsangst, selbst wenn sie Normalgewicht haben und völlig frei von Essstörungen sind. Das entdeckten Forscher der Brigham Young University zufĂ€llig auf der Suche nach gesunden Probandinnen als Vergleichsgruppe fĂŒr Patientinnen mit Anorexi und Bulimie. Als die Forscher den gesunden Frauen Bilder von stark ĂŒbergewichtigen Frauen zeigten, begann es in den Bereichen des Gehirns zu brodeln, die fĂŒr IdentitĂ€t und Selbstreflexion zustĂ€ndig sind. MĂ€nner ließen entsprechend Fotos ĂŒbrigens kalt. (gelesen in der neuen Psychologie heute vom August 2010, S. 64)

Damit ist auch geklĂ€rt, warum selbst superschlanke Frauen stĂ€ndig an ihrer Figur rummĂ€keln, wĂ€hrend sie an einem einsamen Salatblatt ohne Dressing mĂŒmmeln.

(Interessantes, wenn hier wohl nicht relevantes Detail am Rande: Die Brigham Young University ist eine konfessionelle UniversitĂ€t im Besitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. An der Uni hat Stephenie Meyer studiert, die „Biss“-Autorin, sagt Wikipedia.)

Ohne Kopf bleibt der Bauch

Juli 19th, 2010

Meine innere Schlampe macht mir gerade einen dicken Strich durch meine Strand-Rechnung. Sie rĂ€kelt sich bei der Hitze im Schatten und sieht einfach nicht ein, dass es ohne Punkte zĂ€hlen nicht funktioniert. Letzten Donnerstag hatte ich zwar 100 Gramm weniger (und bin jetzt bei 81,7), aber so richtig rund lĂ€uft es nicht. Ich zĂ€hle nicht, ich schĂ€tze nur und peile ĂŒber den Daumen und dann lass ich es ab dem Nachmittag einfach ganz bleiben mit meinen BemĂŒhungen um ein ausgeglichenes Punktekonto. Eine Weile habe ich mit dem Points-Journal experimentiert. Könnte ja sein, dass das Ritual, in ein echtes Buch zu schreiben, besser funktioniert. Das hat auch 1 Woche gut geklappt, jetzt schlamper ich genauso rum, wie mit dem Online-Programm.
Ich stelle immer wieder fest: Ohne Kopf funktioniert es nicht. Und der ist zur Zeit leider mit einigen Herausforderungen des Lebens beschĂ€ftigt, die nichts mit Abnehmen zu tun haben. Manchmal ist das einfach so. Vielleicht sollte ich das akzeptieren, abhaken und weitermachen, wenn ich wieder den Nerv dazu habe. Ich habe ja eigentlich keine Kilo-Deadline am Tag X. Also. Hmpf. Frustig ist es dennoch. Am besten lĂ€uft es, wenn ich innerlich ausgeglichen bin und den Kopf frei habe. Das ist quasi der Idealzustand fĂŒr’s Abnehmen:-). Den erreiche ich leider nicht sehr oft (weshalb sich das hier so gefĂŒhlte Ewigkeiten hinzieht…). Nur wenn ich eine Weile richtig „drin“ bin im Programm, dann lĂ€uft das WW-Leben quasi schon auf Automatik, dann schaff ich es sogar in stressigen Zeiten am Ball zu bleiben. WW-Routine, das brauche ich mal wieder. 🙂 Und ohne Aufschreiben geht es nicht: Also ab jetzt: Aufschreiben! Alles! Jeden einzelne Point! Jeden! (#MantraMantra)

Die Angst der Dicken vor dem Strand

Juli 2nd, 2010

Ja, ja: Der Strandurlaub rĂŒckt bedrohlich nĂ€her. Und ich bin immer noch eine einzige große Problemzone zwischen Brust und Fußgelenk. Auch wenn ich gestern bei Weightwatchers „nur noch“ 82 Kilo auf die Waage brachte (immerhin 1,2 Kilo weniger,  fast 10 Kilo seit Januar – juchuu!): Mit der Bikinifigur wird es bei mir frĂŒhestens was im nĂ€chsten Leben. Über einen Tschador  (Kalaueralarm!) diskutiere ich aber auch nicht mit mir. Also: Strand, Sonne – und natĂŒrlich Badeanzug bzw. Tankini, die praktischste und tollste Erfindung seit dem fettarmen Joghurt – ich komme!

Ich bin ja auch noch dieser klassische Apfeltyp, was heißt: Dicker Bauch. Bei Gerry Weber nennen sie den Hosenschnitt fĂŒr diese Figur: „komfortable Taille, schlanke Beine“. So kann man das natĂŒrlich auch sehen :-)).  Da hilft ein Rock leider nur bedingt weiter beim dezenten Kaschieren. Die Birnentypen können ihre wonnigen Oberschenkel wenigsten unter einem Pareo hĂŒbsch wegkaschieren und wirken damit am Strand stilvoll schlank.  Hilfe! Bis Anfang August will ich unter 80 Kilo sein. Mal sehen, ob der Strand ausreichend Motivation ist fĂŒr dieses Ziel :-).

Sport zum FrĂŒhstĂŒck

Juni 30th, 2010

Meine DiĂ€t nimmt sich grade eine Auszeit – aber dafĂŒr sportel ich ganz tapfer jeden Morgen. Ich habe mir schon vor lĂ€ngerem eine DVD zugelegt mit einem kleinen, aber feinen Gymnastik-Programm: Schlank & Fit – Kurz- und Intensivprogramm. Die DVD gehört zur Telegym-Reihe, die auch auf BR, BR alpha und einsplus ausgestrahlt wird.

Insgesamt 2 DVDs sind in dem Paket: eine mit 6 Kurzprogrammen und eine mit einem 45-minĂŒten Intensivprogramm. Davon, das Intensivprogramm durchzuhalten, bin ich noch meilenweit entfernt. Deshalb durchhopse ich also jeden Morgen eins der Kurzprogramme. Die beschĂ€ftigen sich mit jeweils einer „Problemzone“: Beine, Bauch, HĂŒften, Taille, Po und Brust. Zu Beginn stehen jeweils ca. 3 Minuten aufwĂ€rmen. Es gibt zwei verschiedene AufwĂ€rmprogramme, eins von beiden vor jedem Kurzprogramm. Erst dachte ich, bloß zwei verschiedene AufwĂ€rmprogramme seien langweilig, aber inzwischen habe ich den Vorteil erkannt: Nach drei Wochen hopsen habe ich endlich kapiert, wohin ich welches Bein bzw. welchen Arm schwenken muss, und kann nun das AufwĂ€rmprogramm ohne Komplikationen mitturnen. Anschließend gibt es 2-3 Übungen jeweils speziell auf die Problemzone abgestimmt, insgesamt etwa 9 Minuten. Zum Schluss werden die beanspruchten Muskelgruppen gedehnt. Und nach knapp 15 Minuten bin ich stolz wie Oskar, weil ich meinen Tag mit Gymnastik begonnen habe 🙂 Und dann gibt es da eine Vorturnerin, die hat so ein strahlendes LĂ€cheln, dass ich richtig gute Laune kriege.

Insgesamt 15 Minuten klingt nicht besonders viel, etwa 9 Minuten reine Gymnastikzeit geradezu lachhaft. Aber hallo, wenn jemand so untrainiert ist wie ich, ist eine Viertelstunde turnen schon eine echte Herausforderung. Und ich komme tatsÀchlich ins Schwitzen. Aber 15 Minuten lassen sich gut durchhalten, auch wenn ich manchmal schon dachte: Warum mach ich das hier?

Die einzelnen Übungen sind prima erklĂ€rt, das Tempo ist so, dass es mich fordert, ohne mich zu töten. Platz benötigt man auch nicht besonders viel. Es lĂ€sst sich also gut in jedem halbwegs gerĂ€umigen Zimmer mitturnen. Einziger Nachteil: Die Vorturnerinnen turnen nicht spiegelverkehrt. Das heißt, wenn angesagt wird „nach rechts“, dann bewegt sich die gesamte Truppe aus meiner Sicht nach links (aus deren Sicht natĂŒrlich nach rechts). Das ist gewöhnungsbedĂŒrftigt, aber da die Übungen keine komplizierten Choreographien beinhalten, hat man das schnell raus.

Fazit: Die Kurzprogramme sind genau  das Richtige, wenn man sich – wie ich – langsam ans regelmĂ€ĂŸige Sporteln gewöhnen will. Und irgendwann schaffe ich auch noch das Intensivprogramm …

Ich habe eine neue Waage!

Juni 26th, 2010

…und die ist nett zu mir gewesen, als ich gleich mal schaute, was sie so von sich gibt, wenn ich mich draufstelle:-). Mal sehen, ob das die WeightWatchers-Waage genauso sieht! Denn ich war jetzt wieder fast 3 Wochen nicht bei den Treffen. Ganz schlecht. Ging aber nicht anders: Erst war ich fast eine ganze Woche in Freiburg, wegen eines PrĂ€senzseminars (ich studiere ja gerade „fern“- mit einer PrĂ€senzphase:-)). Das hieß 4 Tage Mensaessen zu Mittag (wobei die Mensa der PH Freiburg wirklich mit großem Abstand die beste Mensa ist, in der ich je war! Aber kalorienarm war es sicher nicht…). Abends waren wir immer „auswĂ€rts“ essen. Wo auch sonst. Tja, und diese Woche habe ich selbst ein Seminar gegeben und konnte mich am Donnerstag wieder nicht wiegen. Außerdem war meiner inneren Schlampe in letzter Zeit diese ganze ZĂ€hlerei wieder viel zu aufwĂ€ndig. *seufz*